„Es gibt keinen Ort, an dem Fahrräder sicher sind.“

Von | 22. Januar 2015
Michael Hartrumpf

Michael Hartrumpf

Er fährt selber nachts Streife, warnt vor Kellereinbrüchen und Fahrraddiebstählen und sagt, ein Drogenproblem habe der Florakiez nicht: Michael Hartrumpf, 54, Familienvater und Erster Polizeihauptkommissar ist als Leiter der Dienstgruppe 2 zuständig für die Gegend rund um die Florastraße. Seit 2000 arbeitet er auf dem Abschnitt 13. florakiez.de hat ihn auf der Wache in der Hadlichstraße besucht und mit ihm die über die Probleme des Kiezes aus Polizeisicht gesprochen. Ein Interview.

florakiez.de: Sie fahren als Dienstgruppenleiter selber noch raus, warum?

Michael Hartrumpf: Ich nehme mir nachts einen Einsatzwagen und fahre hier durch den Abschnittsbereich, um zu schauen, was los ist. Auch, um den Einsatzwagen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Der Großteil der Arbeit wird von unseren Mitarbeitern im sogenannten Regeldienst bewältigt, also den Funkwagen-Besatzungen. Sie kümmern sich um all das, was über den Notruf mit der hundertzehn (110) reinkommt.

Sie kennen Alt-Pankow und den Florakiez sehr gut. Muss man hier vor irgendetwas Angst haben?

Nein. Klare Antwort: nein. Im Florakiez definitiv nicht. Es ist schön zu sehen, wie der Florakiez langsam bürgerlich wird. Cafés haben eröffnet, das Publikum ändert sich durch den Zuzug in Projekte wie zum Beispiel die Alte Mälzerei oder in sanierte Altbauten.

Was hat sich dadurch verändert?

Bürgerlich bedeutet, es ist ruhiger. Die Leute machen keinen Unsinn, bis auf Kleinigkeiten. Und das macht das Zusammenleben einfacher.

Seit einigen Wochen warnen Sie allerdings vor Fahrraddiebstählen und Kellereinbrüchen. Wie häufig kommt so etwas vor?

Das sind unsere beiden großen Probleme. Wir hatten 219 Kellereinbrüche vom 1. Januar bis 15. Dezember 2014. Aus den Kellern wurden zu mindestens 50 Prozent die Fahrräder gestohlen. Jetzt zu den Fahrrädern direkt. Wenn in unserem Bereich allein von der Straße 517 Fahrräder wegkommen, dann ist das ein herber Schlag. Ein großer Teil davon geht nach Osteuropa. Das wissen wir und sind immer bestrebt, Kontrollen stattfinden zu lassen. Aber das ist kaum zu schaffen.

Was für Kontrollen?

Wir haben ein Auge dafür, welche Fahrzeuge wir anhalten müssen, beispielsweise Transporter, die auf die Autobahn wollen, meistens mit polnischen Kennzeichen. Pankow ist sehr gut angebunden an die Autobahn, das geht ruck-zuck. In 20 Minuten sind die Drahtesel raus aus dem Land und weg.

Würden Sie Ihr Fahrrad am S-Bahnhof Wollankstraße abstellen?

Nein (lacht). Ohne, dass mein Fahrrad angeschlossen ist und ich es im Blick habe, würde ich mein Rad nirgends abstellen.

An welchen Orten im Kiez stehen Fahrräder denn am gefährlichsten?

Die Schwerpunkte sind rings um den S-Bahnhof Wollankstraße, den Bahnhof Pankow, das Rathaus-Center, den S-Bahnhof Heinersdorf und die Straßenbahn. Aber Fahrräder kommen überall weg, egal wo. In Nebenstraßen, vor dem Haus oder im Haus abgestellt, auf dem Hof, im Keller,… Es gibt keinen Ort, an dem Fahrräder sicher sind.

Deprimierend. Gibt es bestimmte Tageszeiten, die Fahrraddiebe bevorzugen?

Ja, man geht morgens zur Arbeit, stellt sein Fahrrad ab und wenn man wiederkommt, ist es weg. Es reicht auch schon eine Viertelstunde Einkaufen im Rathaus-Center und das Rad ist weg. Und natürlich über den Zeitraum der Nacht.

Aber wie soll man sich schützen? Schlösser werden ja auch geknackt…

Und wie! Die beste Empfehlung: Ein gutes Schloss verwenden. Das kostet Geld und schützt immerhin davor, dass es schnell geht. Die 08/15-Seilschlösser sehen alle dick aus, bestehen aber meist nur aus einer Gummihülle, darin etwas Blech und eine dünne Metallsehne. Das war’s. Zack durch. Es ist unheimlich schwer und zeitaufwändig, die Täter dingfest zu machen. Da fehlen uns die Leute für Extraschichten auf der Straße. Deswegen können wir uns um Dinge wie das Verhindern von Fahrraddiebstählen nicht so richtig kümmern.

Das heißt, Sie haben resigniert?

Nein, wir gehen damit offensiv um. Deswegen machen wir das publik und verteilen beispielsweise Flyer. “Liebe Mitbürger, achtet bitte auf Eure Fahrräder”. Eigentlich müssten die in jedem Hausflur, in jedem Keller hängen. Das können wir aber nicht leisten, überall zu klingeln und zu fragen, dürfen wir Zettel aufhängen? Es wäre schön, wenn die Anwohner sich die Flyer ausdrucken und selbst im Haus aushängen. Alleine schaffen wir das nicht.

Konnten Sie denn schon Fahrraddiebe schnappen?

Na klar. Wir haben auch schon Transporter hochgenommen. Das ist natürlich ein Highlight. Es macht Spaß, wenn man Erfolg hat. Aber 2014 bei 517 gestohlenen Rädern haben wir äußerst wenige Täter feststellen können. Das Verhältnis 517:wenig ist schlecht.

Was müsste an den neuralgischen Punkten geändert werden?

U-Bahnhof Pankow

U-Bahnhof Pankow

Es gäbe eine ganze Menge Möglichkeiten. Da ist jedoch der Bezirk gefragt. Beispielsweise am Garbátyplatz, am Bahnhof Pankow. Die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder… wer soll denn den Haufen unter dem grauen Block kontrollieren? Bei dem Gewusel kann man nichts erkennen. Es müsste dafür gesorgt werden, dass man Fahrräder vernünftig abstellen und anschließen kann, sortiert und ordentlich. Der ganze „Platz“, auch die gegenüberliegende Seite und unter der Brücke durch –  das ist wenig berauschend und sieht nicht fertig aus. Bei der Umsetzung der Gestaltung sind wir aber außen vor. Der nächste große Punkt ist die Zivilcourage unserer Mitbürger. Wie kann es sein, dass jeden Tag Fahrräder wegkommen? Irgendwie muss ein Schloss ja auch geknackt werden und das muss eigentlich jemand sehen. Die Augen etwas offener halten, wäre ein erster Schritt. Und wenn man etwas Auffälliges sieht, sollte man auch die Polizei anrufen.

Ist Kinderwagen-Klau auch ein Thema?

Nein. Zurzeit für uns Null.

Wie häufig kommen Wohnungseinbrüche vor?

Da hatten wir 47 Fälle. Das ist nicht wenig, pro Woche eine Wohnung. Wir haben eine Fachdienststelle innerhalb dieser Direktion, um dem Einhalt zu gebieten, denn es ist immer sehr belastend für die Betroffenen. Doch die Täterkreise sind außerordentlich schwer festzumachen.

Konzentrieren sich Wohnungseinbrüche auf bestimmte Tageszeiten?

Wir reden meist von Tageswohnungseinbrüchen, die geschehen in den Zeiten, in denen die Menschen sich auf ihren Arbeitsstellen befinden, außerdem Abwesenheitszeiten durch Urlaub. Alle Wohnungen sind betroffen, einfache genauso wie hochwertig ausgestattete, doch selten mehrere Wohnungen in einem Treppenhaus. Sondern eine Wohnung hier, die nächste Wohnung eine Straße weiter. Oft sind es Einzeltäter, manchmal zwei. Mitgenommen wird alles, was klein und wertvoll ist: Elektronikgeräte, Bargeld, Schmuck, das Übliche. Richtige Wohnungsausräumungen gibt es aber nicht. Große Fernseher werden auch nicht rausgeschleppt. Wie soll man die auch tragen?

Hat die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren zugenommen?

Nein, das ist sehr konstant, mal sind es mehr, mal weniger.

Derzeit wird viel gebaut im Florakiez. Welche Rolle spielt der Diebstahl auf Baustellen?

Ab und zu werden die Container aufgemacht und dann kommen die Gerätschaften raus. Werkzeuge, Bohrmaschinen, hochwertige Werkzeuge. So wie das uns bekannt und nachvollziehbar ist, gehen die alle in die Richtung, wo die Sonne aufgeht. Das meiste, was hier weggeht, ist Buntmetall. Dann steigt der Kranführer morgens auf seinen Drehturm und will die nächste Fuhre hochziehen, kann es aber nicht, weil das Kabel fehlt. Jede Baustelle wird irgendwann mal „besucht“. Denn das ist einfach: Kabel eingerollt, mitgenommen, fertig. Kupfer ist gefragt.

Wie steht es mit Einbrüchen in Geschäfte und Büros?

Da hatten wir 13 Fälle. Es gab mehr Fälle von besonders schwerem Diebstahl aus Kfz. In unserer Dienstgruppe hatten wir 99 Delikte. Also, an jedem dritten Tag kommt etwas aus einem Auto raus: Navis, Handys, Taschen und Bestandteile eines Fahrzeuges, die am Auto festgeschraubt waren. Ein Kennzeichen mitnehmen wäre nur ein einfacher Diebstahl. Für Tankbetrügereien werden immer wieder Kennzeichen gemopst. Das ist nicht Teil der 99 Delikte, aber leider auch gang und gäbe.

Und wie oft wurden ganze Autos gestohlen?

52 Autos sind weggekommen. Jeder sechste Tag ein Auto weg. Die meisten Diebstähle finden auf der Straße statt. Aber auch aus Tiefgaragen wird gestohlen. Gerade neulich wurden zwei Audi A6 aus einer Tiefgarage rausgefahren von Staatsbürgern eines Nachbarlandes. Das war organisierte Kriminalität. Unser Streifendienst hat sich auf Delikte rund ums Kfz regelrecht spezialisiert. Da sind wir auch sehr erfolgreich. Sie als Laien würden die Diebe gar nicht bemerken. Wenn sie draußen vorbeilaufen, schließt einer ein Auto auf und fährt weg. Ist aber gerade gestohlen worden.

Ein ganz anderes Thema: Hat der Kiez ein Drogenproblem?

Nein.

Im Bürgerpark soll es aber Dealer geben…

Ein Problem hat der Park nicht, auch wenn dort ab und an Drogen vertickt werden. Das ist uns bekannt. An vereinzelten Stellen immer wieder mal auch an den Bahnhöfen. Aber so etwas wie im Görlitzer Park haben wir hier nicht. Klar gibt es auch Drogen zu kaufen. Uns werden ab und an Wohnungsadressen bekannt. So wie wir da etwas mitbekommen, gibt es einen „Hausbesuch“ von der Polizei. Es sind meist Telefon-Geschäfte. Da ist nicht leicht ranzukommen. Sie müssen sich vorstellen, ihr Nachbar dealt und Sie kriegen es gar nicht mit. Es findet auch meist nicht in der Wohnung statt. Sondern der Nachbar geht mit dem Hund Gassi, kommt zurück und Sie wissen gar nicht, dass er gerade gedealt hat.

2013 gab es ein Thema, das durch die Pankower Schulen geisterte. Da ging es um Männer, die Kinder ansprechen.

Das hat sich wieder komplett gelegt. An jeder Geschichte mag immer etwas Wahres dran sein. Aber gerade die Rundmail-Geschichten sind oft Gerüchte. Und solche Gerüchte kann man nicht aufhalten. Eltern werden dann schnell nervös. Dabei sind es fast immer alte Sachverhalte, die schon lange aufgeklärt sind. Der Täter ist festgenommen, aber dann taucht der Fall wieder auf. Leider erfinden Kinder auch manchmal Geschichten. Das Gute: Die Aufklärungsquote bei diesen Sachverhalten ist sehr hoch. Da geht uns fast keiner durch die Lappen.

Gibt es aktuelle Fälle?

2014 gar nichts. Das ist auch gut so.

Zum Straßenverkehr. Die Florastraße ist Tempo-30-Zone, aber es wird oft zu schnell gefahren. Warum wird so selten kontrolliert?

Tagsüber ist in der Florastraße doch kaum mehr als Tempo 30 drin, dafür ist es zu voll. Abends und nachts wird der eine oder andere zu schnell fahren, ja, aber die Florastraße ist bei uns nicht im Fokus. Wir machen ja keine Geschwindigkeitskontrolle, nur um zu kontrollieren. Wenn wir kontrollieren, sind das Punkte, die Gefahrenbereiche darstellen und Unfallschwerpunkte sind. Mehr Kontrollen lässt unsere Aufgabendichte nicht zu. Dafür reicht das Personal nicht. Wir wissen gar nicht, wo wir mit unseren Leuten zuerst anfangen sollen.

Mit wie vielen Kollegen sind Sie für Alt-Pankow zuständig?

In meiner Dienstgruppe sind wir zurzeit etwas schwächer aufgestellt. Wir sind mit 36 Mitarbeitern inklusive der Dienstgruppenleitung dabei, also mit meinen zwei Stellvertretern und mir.

Und das ist zu wenig?

Das ist definitiv zu wenig. Sie müssen wissen, als absolute Basis sind drei Einsatzwagen im Dienst. Tagsüber kommt aber in der Regel von 8 bis 24 Uhr noch ein Wagen dazu. Dann sind es schon vier Wagen und am Wochenende sind es sogar fünf. Immer mit zwei Mitarbeitern besetzt. Dazu haben wir noch sogenannte NE-Besatzungen. Das heißt nicht eilbedürftiger Einsatz. Das sind Einzelstreifen, von denen haben wir noch mal zwischen zwei und vier tagsüber im Einsatz. Die Kollegen kümmern sich dann um die Delikte, wie Kellereinbruch, falsch parkende Fahrzeuge und andere Kleinigkeiten, die zumindest augenscheinlich kein Gefahrenpotential in sich bergen. Da sind meine Mitarbeiter in den Schichtplänen schnell verplant.

Besteht die Chance, dass sich an der Personalausstattung etwas ändert?

Wir leben mit dem, was da ist. Die Politik hat sich zu einer gewissen Zahl von Mitarbeitern in Berlin entschlossen, und deswegen haben wir keine Chance, daran etwas zu ändern. So häufen wir auch zum Teil Überstunden an, denn der Zeitaufwand ist doch recht hoch. Für Familie, Freunde, Hobbys bleibt immer weniger Zeit.

Wie sieht ein normaler Dienst eines Polizisten aus? Fährt man die ganze Zeit durch die Gegend oder wartet man auf der Wache auf einen Einsatz?

Der Ablauf ist fast immer der gleiche. Zu Dienstbeginn wird rausgefahren und dann wird es auch nicht lange dauern, und es kommt der erste Einsatz. Und so geht es zum Beispiel im Frühdienst von 6 Uhr an bis 14 Uhr durch. Im Tagesdienst bis 18 Uhr.

Wie kommt es zum ersten Einsatz – weil man etwas auf der Straße sieht?

Polizeiabschnitt 13, Hadlichstraße 37

Weil man etwas sieht oder durch Notrufe, die über die 110 kommen. Der Funkbetrieb wird über die Einsatzleitzentrale gesteuert. Auf der Wache direkt sitzen zwei Mann, die alles bewältigen, was hier auf dem Abschnitt passiert. Und es gibt ja nicht nur den Funkwagen-Einsatzdienst. Es passiert viel, viel mehr. Der Warteraum im Wachbereich ist in der Regel voll. Manchmal denken wir, ein Reisebus hätte angehalten, denn die Anzahl der anzeigenden und hilfesuchenden Mitbürger ist manchmal enorm. Dann herrscht Hochbetrieb. Leider auch einhergehend mit längeren Wartezeiten.

Was sind denn die Hauptthemen?

Alles! Mir ist etwas weggekommen, ich habe etwas verloren, mir wurde etwas gestohlen, ich habe etwas auf die Nase bekommen, ich wurde betrogen….

Wie viel davon ist ernst zu nehmen?

Belanglos ist für die Leute, die hier ankommen, gar nichts. Jeder, der diese Polizeidienststelle betritt, hat ein Anliegen. Zum Beispiel die Verlustanzeige eines Portemonnaies. Ist nichts Großes, aber man darf auch nicht vergessen, was hinten dran hängt. Ausweis weg, Kreditkarten weg, Führerschein weg, Fahrzeugschein weg. Das bedeutet für den Betroffenen kümmern ohne Ende, um alles wieder zu regeln und neu zu beschaffen. Wirklich belanglos sind im Höchstfall 5 bis 10 Prozent. Leute, die nur reden wollen, haben wir nur ganz, ganz wenige.

Wenn mir etwas im Kiez auffällt und ich mich an die Polizei wenden will, rufe ich auf der Wache an oder die 110?

Bitte immer die Eins-Eins-Null anrufen, egal wie „klein oder groß“ Ihr Anliegen ist! Die 110 ist die Einsatzleitzentrale, sie sortiert und verteilt entsprechend weiter. Bei richtig eiligen Sachen wie Wohnungseinbruch oder Fahrraddiebstahl bitte am Telefon bleiben, und darauf hinweisen „ich sehe den Täter“. Bleiben Sie in gehörigem Abstand dran und schildern Sie die Situation am Telefon weiter. Denn über die 110 kann der Streifenwagen direkt herangeführt werden. Das sind die Hinweise, die wir brauchen. Je besser Täter und Situation beschrieben werden, desto besser, denn so können wir dann zugreifen und eine Festnahme durchführen.

Mit Michael Hartrumpf sprachen Hanno Hall und Cathrin Bonhoff

Die Gefängniszelle hat nur selten Gäste

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2 Kommentare zu “„Es gibt keinen Ort, an dem Fahrräder sicher sind.“

  1. Matthias Kolbeck

    Ein freundlicher Herr, der nachvollziehbare Dinge sagt. In einem Punkt bin ich allerdings anderer Meinung: Das Geschwindigkeitsproblem in der Florastraße ist real, auch tagsüber. Gerade auf dem letzten Stück zwischen Görsch- und Wollankstraße wird alles mögliche gefahren, nur nicht dreißig – die BVG-Busse machen es vor. An der Querung Höhe Görschstraße, wo seit Jahr und Tag das längst beschlosssene Zebra auf sich warten lässt, wird es einem mit Kindern regelmäßig angst und bange.

    1. Flora85

      Dem kann man nur zustimmen! Viele Aussagen des 1. Polizeikomissars der hier für unser aller Sicherheit und Wohl verantwortlich ist kann ich nachvollziehen, aber die über die angebliche Einhaltung der Geschwindigkeitsgegrenzung auf der Florastraße mit ruhigen Gewissen nicht! Ein Blick aus dem Fenster oder vom Balkon, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, reicht aus und ca. 90% der Fahrzeuge fahren min. 50km/h anstatt der erlaubten 30. Was man auch ohne Polizisten machen könnte (eigentlich müsste):

      – Alle 30km/h Verkehrsschulder aus den Sichtschatten nehmen, d.h. die durch Bäume, Laternenmasten o.ä. verdeckten Schilder so versetzen, dass sie auch von weitem sichtbar sind (denke dass dieser Umstand auch in der StVO vorgeschrieben ist)
      – In 100m-Abständen 30km/h Fahrbahnmarkierungen aufbringen
      – Automatische Blitzeranlagen installieren
      – Die BVG dazu verdonnern, immer 30 zu fahren… schließlich kann man die dicken Busse auf der mancherorts recht engen Florastraße nicht überholen, somit geben die dann die korrekte und erlaubte Geschwindigkeit vor

      Denke es lohnt sich auch bei der Polizei weiter darüber nachzudenken. Und vergesst nicht: Tempo 30 ist auch Lärmschutz für uns alle!

      @Florakiez: bitte meine obigen, logisch nachvollziehbaren Vorschläge an Herrn 1. Polizeihaupmeister Michael Hartrumpf weiterleiten 🙂 Im Gegenzug drucke ich auch den Flyer aus und hänge ihn bei uns ins Haus 🙂

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