Mit Otto und Udo in der U2

Von | 19. Januar 2015

Gerade jetzt, da der Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn gesperrt ist, brauchen wir sie mehr als je: Seit dem Jahr 2000 fährt uns die U-Bahnlinie U2 vom U- und S-Bahn-Pankow direkt ins Zentrum Berlins und weiter ins schöne Charlottenburg, zum Olympiastadion und bis nach Ruhleben.

Garbátyplatz_Ärztehaus

Hier befindet sich der Eingang zum neune Promi-Fahrzeug Berlins. Die U-Bahn.

Normalerweise nehmen die Fahrgäste die Ansagen kaum wahr, lesen friedlich ihre Tageszeitung oder daddeln gemütlich auf dem Smartphone. Ab dem 20. Januar aber läuft die Aktion „Mach mal ’ne Ansage“, bei der Prominente wie Jan-Josef Liefers, Matthias Schweighöfer, Marius Müller-Westernhagen oder Franziska von Almsick durchsagen, wo die Bahn gerade hält. Der Komiker Otto beispielsweise hat sich den Sophie-Charlotte-Platz gesichert, ob das Pendler nun gut finden oder nicht.

Das Ganze Stimmengewirr ist eine Kooperation zwischen der BVG und der rbb-Welle radioberlin 88,8. Auf der Webseite des Stadtsenders können sich auch ganz gewöhliche Berliner bewerben und selbst mal „Vinetastraße“, „Gleisdreick“ oder „Kaiserdamm“ sagen. Münden soll das ganze in ein Abschlusskonzert von Udo Lindenberg, das in einer fahrenden Bahn stattfindet. Einem Sonderzug, sozusagen. Wohin, ist klar – oder?

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