Fundstück: Riesling Battle

Von | 29. Mai 2015
Weinrebell_Riesling

Gesehen auf mehreren Gehwegen

 

Tafel an der "Eiche" in der Wollankstraße

Tafel an der „Eiche“ in der Wollankstraße

 

14 Kommentare zu “Fundstück: Riesling Battle

  1. Andreas

    Nur warum man dann zu Marketingzwecken den Gehsteig mit Grafitti von der Domain versauen muss?
    Für mich schon ein Grund da überhaupt nicht hinzugehen.

    1. Johannes

      das nennt man in fachkreisen guerilla-marketing und ist doch besser als 1000ende zettel im briefkasten wo bäume ihr leben dafür lassen mussten, das läuft und wettert sich mit der zeit weg…allet jut

      1. jondoe

        Nein nicht gut
        Stell dir mal vor das macht jeder.
        Es bleibt Graffiti und dazu nicht mal gutes.
        Guerilla-Marketing bewegt sich sehr oft in der Grauzone auf kosten anderer und man kann da nur hoffen das die strafen in diesem bereich drastisch erhöht werden.

  2. Uwe K.

    Die „Eiche“ kenne ich nur als reinrassige Bierkneipe; kann mir nicht vorstellen, dass die dort Rieslinge, noch dazu gute, im Angebot haben.

    1. Johannes

      Hallo uwe,
      es ist überhaupt nicht schlimm das deine vorstellungskraft dazu nicht ausreicht, da gibt es schlimmeres auf dieser erde, aber man muss auch nicht immer im plural reden, manchmal reicht schon ein guter riesling aus, um zu gewinnen, so rebellisch sich das auch abhören mag.
      ps. was ist denn bitte eine reinrassige bierkneipe? dann warst du schon über 2 jahre nicht mehr in der eiche! herzlich willkommen

      1. Anna K. Mayer

        Na, dieser angeblich gute Riesling reißt dann ja die fehlende Registrierkasse drinnen und talentfreien Sprüche draußen voll wieder raus.

        Freunde, Ihr nehmt Euch beide nix. Blöde Sprüche können beide und Regeln sind immer nur für die anderen da. Freue mich auf eine weitere Folge des Rieslingkrieges im „Florakiez“.

  3. Albert

    „Guerilla-Marketing“ mag ein netter Begriff sein, stellt aber in der Sache einen unzulässigen und auch unsympathischen Eingriff in den öffentlichen Raum dar. Dieser Raum gehört uns allen – das bedeutet im Umkehrschluss, daß eben nicht jeder Einzelne damit machen kann, was er will.
    Schon im gegenwärtigen Zustand ist der öffentliche Bereich auf vielfache Weise teilprivatisiert und dem Kommerz preisgegeben. Dies nun zum Anlaß zu nehmen, weitere öffentliche Bereiche nach eigenem Gusto und in ausschließlich wirtschaftlich motiviertem Partikularinteresse willkürlich umzugestalten, ist anmaßend und dämlich.
    Gerade in Pankow ist die Gestaltung der Bürgersteige anspruchsvoll, abwechslungsreich und im Vergleich zu vielen anderen urbanen Räumen in Deutschland vorbildlich. Das sollten alle respektieren, auch und gerade ein Einzelhändler, der sich hier ansiedelt.

    P.S. Wie stünde der Urheber eigentlich dazu, wenn Pure Hate, HansKru und Orks fänden, dass ein schönes Tag auf der Fassade des Weinrebellen „rockt“ (um im Blödsprech-Duktus zu bleiben)?

  4. Tim

    Den besten Riesling hat das Wichelhaus! Geht’s probieren!

  5. Benken

    Ich finde es schon ziemlich dreist dieses Werbe-Graffiti vor dem Wichelhaus zu setzen.
    Dieses vorgehen macht mir den „Weinrebell“ eher unsympatisch.

  6. Uwe K.

    Nee Tim, stimmt nicht, den mit Abstand besten Rieling weit und breit hat das Firenze gegenüber dem Wichelhaus, in Gestalt des Herrenbergs, der Hochheimer Hölle und des Hochheimer Kirchenstücks, allesamt vom Rheingauer Top-Winzer Gunter Künstler (nomen est omen).

    1. Tim

      Stimmt, der Künstler-Riesling im Firenze ist auch gut. Aber Wichelhausens Josef Rosch hält da locker mit!

  7. Poltergeist rettet Florakiez!

    BUHU! Riesling schmeckt mir sowieso nicht, ich trinke Essigreinigerschorle. Also es rockt mich nicht.
    Aber keine Guerilla-Marketing-Sprüche an meiner weißen Villa, sonst gibt’s richtig Ärger!

    BUHU! Ich bin Poltergeist und liebe die weiße Villa!

  8. Michael Waitz

    Albert hat recht, „guerilla marketing“ auf „Bürger“steigen, was für eine blöde Aktion.
    Absolut übergriffig.
    Wenn ich jetzt auch „blöd marketing“ machen darf, sage ich: was wirklich rockt, ist ein schöner alter Bordeaux oder auch mal ein exklusiver Single Malt, dazwischen rockt ein gut gebrautes Pilsener auch rebellischer als deutscher Riesling.
    Ich würde mir für morgen gerne vornehmen, „Bordeaux“ auf alles hier in Pankow zu taggen, aber wenn das jeder macht…

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