Café Genüsslich

Von | 28. Februar 2018

Die Graffitis in der Heynstraße 33 Ecke Florastraße werden bald weg sein

Früher wurde hier Gemüse verkauft, dann stand der Eckladen über viele Jahre leer. Auch als das Haus in der Heynstraße 33 saniert wurde, blieb die Ladentür zu. Wer durch die Fenster schaute, konnte sehen, dass die Räume lediglich als Lager für Baumaterial dienten. Doch jetzt tut sich etwas.

Wenn alles glatt läuft, wird dort im Mai das Café Genüsslich eröffnen. Damit wagt Brigitta Wirth, derzeit Krankenschwester im Helios Klinikum Buch, den Sprung in die Selbstständigkeit. Anfangen möchte sie mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag und längeren Öffnungszeiten an den Wochenenden. Später soll ein Frühstücksangebot hinzukommen. Ein Restaurant wird es aber nicht werden, denn es fehlt an Platz für eine richtige Küche. Einer der drei Räume wird so ausgebaut, dass er auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, auf Wunsch separat mit eigenem Eingang. Und natürlich wäre es auch schön, bei warmem Wetter draußen zu sitzen, auch das ist geplant. Doch erst einmal müssen die Temperaturen steigen, damit die Bauarbeiten weitergehen können.

Und dann kann man sich gemütlich bei einem Kaffee darüber wundern, wie der 250er es immer wieder schafft, von der Florastraße in so eine kleine Seitenstraße einzubiegen – und die Kinder ziehen sich derweil einen Plastikring aus dem Kaugummiautomaten.

20 Kommentare zu “Café Genüsslich

  1. Max Müller

    Der Bus schafft es öfters nicht weil Leute das Schild mit den zwei Balken für Deko halten.

    Die vermissen dann gelegentlich ihr Auto.

  2. Poltergeist sucht nach Kaffee und Kuchen!

    Eine sehr schöne und originelle Idee. Sowas gibt es hier noch gar nicht.

  3. Mag Cafés

    Ich freue mich auf das neue Café. Ich finde nicht, dass es aktuell zuviele sind, und Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Zumal sich ja bisher jedes Café bemüht, sich von den anderen abzusetzen (Mittagsangebot, Eistheke, Kaffee- und Kuchenauswahl…). Ich bin jedenfalls gespannt und werde im Mai vorbeischauen. Wünsche dem Café und Brigitta viel Erfolg!!

  4. Anja

    Nur ein paar Meter weiter gibt es das Cafe Florentine und das Cafe Paula. Paula hat sich fest etabliert bei den Familien. Das Cafe Florentine blüht im Moment etwas auf. Dort gibt es öfter Veranstaltungen. Ich glaube, dass es schwierig wird noch ein weiteres Cafe ähnlicher Art zu halten. Ich bin gespannt.

  5. Uwe H.

    Wenn Kinder und Hunde draußen bleiben müssen, komme ich jeden Nachmittag.

  6. Max Müller

    Vielleicht ist es gut dass keine Küche reinpasst, weil mit so einer grossen Investition muss man sich schon in der Gastro gut auskennen damit es kein finanzielles Disaster gibt.

  7. der irre

    @uwe h:
    über hunde könnte man nochmal reden, aber kinderfrei wäre ein alleinstellungsmerkmal, welches bei vielen sicher gut ankommen würde, am besten nen poller in den eingang pflanzen! und auf die feurig verbalen auseinandersetzungen würde ich mich auch freuen…wird aber sicher nicht passieren…
    dann also 4 cafes auf 250 m verteilt? ich würds nicht machen, aber als krankenschwester findet man ja immer wieder nen job, falls es nucht klappt, was ich natürlich nicht wünsche, aber das risiko ist da.
    latsche und kiefer hat 1 jahr durchgehalten…wurde wirklich nie angenommen.

  8. Max Müller

    > der Irre

    Genauer gesagt sechs, das MamaArt ist ja direkt neben den neuen im selben Haus, krebst aber auch ziemlich rum und
    zwei Häuser weiter in der Heynstr. gibt es neuerdings noch eine Art Cafe.

    Kaffeeversorgung ist also gesichert.

  9. Floragourmet

    Was wir im Kiez bräuchten, wären mal ein paar gute Südostasiaten!

  10. Stef

    Eh Ihr ganzen Wessis. Geht doch mal einkaufen und macht euch euer Zeug in der Küche. Milch und Kaffee ineinander schütten sollte für jeden mit zwei linken Händen machbar sein. Für irgendwas müssen doch die 1000€ Kaltmiete oder 400000€ Kaufpreis in euren Luxustempeln gut sein. Cafe, Restaurants soweit dit Auge reicht… man man. Schwachsinn.

  11. Baumensch

    Sie Jammer-Ossi können Ihren „Kaffee-Mix“ gerne zu Hause trinken und sich an leer stehenden Ladenlokalen erfreuen.

  12. Steffi

    Wenn Eis mit im Angebot ist, dann boomt es im Sommer nach vier ganz sicher!

  13. André

    Vorschlag: ‚Baumensch‘ und ‚Stef‘ sollten sich mal in Ruhe privat auf einen Kaffee treffen und schauen, ob diese Ossi-Wessi-Nummer im Jahr 2018 noch angebracht ist.

    1. Poltergeist kann kein Kaffee oder Kuchen mehr sehen!

      Die Frage lautet nur: wo? Es gibt hier im Kiez leider keine Möglichkeit sich auf einen Kaffee und Kuchen zu treffen.
      Vielleicht ein Muckefuck (nein, kein Englisch!) privat zu Hause?

  14. Pankower82

    Völlig sinnbefreite Diskussion, die „Stef“ hier eröffnet. Wenn alle so denken würden wie Sie, hätten wir hier im Kiez nur noch Leerstände. Statt sich in seinen eigenen vier Wänden einzuigeln und gegen die ach so bösen Wessis zu hetzen, sollte man vielleicht eher mal die örtliche Gastromie unterstützen. Möglicherweise würden Sie dann auch Ihre Vorurteile ablegen, die im Jahr 2018 nun wirklich nicht mehr zeitgemäß sind.

    PS: 1000 EUR Kaltmiete hört sich verlockend an. Wo finde ich ein solches Schnäppchen? Dann müsste man in der Tat gar nicht mehr selbst zu kochen…

    1. NennenwirIhnTom

      @Pankower82: ich würde sogar 1000€ warm draußen machen und Ihnen mein 5. Zimmer, 25qm, vermieten ! Internet, 100Mbit und 1x duschen die Woche inklusive !

      1. Stef

        Nimmt er nicht… is kein Parkplatz für seine Bonzenkarre dabei.

  15. Mel_Sanchen

    Was ich nur irgendwie schade finde. Die „Wo der Bär den Honig hat“-Betreiber suchen Nachfolger aber hier wird ein neues Cafe eröffnet. Vielleicht wurde ja auch zwischen den beiden Parteien gesprochen, weiß ich ja nicht. Aber der Gedanke kam mir gerade.
    Ansonsten – lecker Kuchen ist immer gut.

  16. Maja Wiens

    Nachträgliches Dankeschön an den Gemüseladen der Familie Klink – die haben geliefert – in einer Zeit, als es die Lieferdienste der Ketten noch nicht gab – und ich mich selten aus dem Haus bewegen konnte, weil ich jemanden pflegte. Anruf – Bestellung und am Abend war alles da – Bananen, Kartoffeln und Getränke.

    Café-Betreiber sollten alle mit dem Schlimmsten rechnen – einem Haufen Schulden am Ende. Das rechnet sich, besonders bei kleinen Flächen nicht. In den ersten Jahren der „Steuerverschonung“ geht es noch – aber das dicke Ende kommt.

    In jedem Fall sei allen Glück gewünscht, die etwas versuchen – aber man sollte sich das sehr, sehr genau überlegen. Selbstausbeutung ist auch nicht immer besser.

  17. Hans

    Reisebüros, Cafes, Apotheken gibt’s nun wirklich genug – Was soll’s – Ich kann den Euro aber trotzdem nur einmal ausgeben

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