Am Samstag ist Florastraßen-Fest

Von | 16. August 2018

Eines von vielen Schaufenstern mit Kiezfest-Plakat

August, die Sommerferien gehen zu Ende zu, das Wetter soll prima bleiben und in der Nachbarschaft ist es fast so entspannt wie im Urlaub. Das kann (wie jedes Jahr) nur eines bedeuten: Das Flora-Kiezfest steht vor der Tür. Dieses Jahr zum zehnten Mal!

Am kommenden Samstag wird entlang der Florastraße flaniert, gegessen, geshoppt und gefeiert. Von A wie Audiamao bis Z wie Zamboma sind fast alle dabei, die im Kiez Rang und Namen haben. An der Ecke Dusekestraße gibt es wieder ein Bühnenprogramm mit Karaoke und mehreren Bands. Bei der traditionellen Tombola werden Präsentkörbe verlost.

Auf dem Spielplatz an der Ecke Görschstraße findet das Kinderfest der Willkommensinitiative Pankow hilft statt. Geboten werden Musik, Tanz, Basteln und vieles mehr.

Pflanzenfreunde können um 12 Uhr einen Wildkräuterspaziergang „Was wächst und schmeckt im Florakiez?“ machen. Treffpunkt ist die Florastraße 73.

Außerdem gibt es einen Kinderflohmarkt. Anmeldung bitte per Mail. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

10. Flora-Kiezfest
Kinderfest, Bühnenprogramm, Kinderflohmarkt
Alle Details: kiez-florastrasse.de
Samstag, 18. August 2018
12 bis 20 Uhr

Hanno Hall
Hanno Hall

Lebt seit 1997 in Berlin und seit 2010 im Kiez. Verantwortet n-tv.de und die n-tv Apps. Interessiert sich für Baustellen, Flughäfen und Politik. Geht zu Fuß, fährt Rad, BVG und Auto.

22 Kommentare zu “Am Samstag ist Florastraßen-Fest

  1. Poltergeist

    Inklusive eine entzückende PR-Show des Glaubengemeindevereins auf dem Hinterhof Flora 86.
    Viele Mucke und es gab viel zu tun für Kinder, alles so friedlich, lustig, fröhlich und entspannt.
    Gedankengut des dort ansässigen Vereins kann man – wenn man möchte – hier nachschlagen: https://glaubensgemeinde.berlin/

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    1. Joanna

      I also did not like it and felt fooled by children theater offered by this group last year. Probably this happened this year as well, but we stayed away from Florastr. 86. Last year children were encouraged to see a children’s theater play, but in the end it was all religious. I felt annoyed and disappointed that this was not mentioned before the group stared pulling children there. But I liked the rest of the Florastr. Fest. It is great to see so many local businesses in action.

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      1. Poltergeist

        This is exactly what I meant to say. Just check this website and you will discover a statement about the homosexuality. Embarrassing and on my part not very welcome on a Florakiez-Fest.
        This hypocrisy is not 2018. By the way: some studies have shown that people who are homophobic are more likely to have repressed homosexual desires. Catch my drift?

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        1. Joanna

          I just had a look at the website and agree with you that listing homosexuality as issues alongside incest and drug addiction, for example, is not ok in this date and age.

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    2. Hans

      Halt mal eine andere Stimme im allseits bunten Berlin – Tut dem Kiez, dem Bezirk und der Stadt ganz gut.

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      1. Joanna

        They can believe in what they want, but they should not try to recruit people (especially children!!!) under false pretences. I wonder how people would react to it if it would be, for example, a Muslim faith group.

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    3. Blümchen

      ..und erstmal deren Statements zu Mann und Frau: z. Bsp. die Frau ist die Gehilfin des Mannes und muss sich ihm unterordnen etc. Hilfe!

      Bedeutet das etwa, dass etliche Einwohner der Baugruppe Florastr. 86 in so einer Art erzkonservativen Sekte organisiert sind?

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      1. Hans

        Keine Sekte sondern Menschen mit gesunden Verstand und wachen Geiste.

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        1. Poltergeist

          Mmh. Schade für Dich, Hansilein.
          Dann erfüllst Du anscheinend leider nicht die Kriterien für die Mitgliedschaft des Glaubensvereins.

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        2. Eysenbeiss

          Gesunder Verstand und Religion schließend sich aus, außer bei Leuten, die das eine praktizieren und sich das andere nur einbilden.

          Kein geistig gesunder Mensch, der dazu auch noch über ein bisschen Intelligenz, Bildung und Bewusstsein verfügt, würde irgendeiner Religion nachhängen, sondern seine Spiritualität im Privaten praktizieren.

          Jeder, der sich öffentlich macht und dazu noch versucht, andere Menschen zu missionieren, zu verleiten und zu überzeugen, hat ein Anliegen und das hat nichts mit Glaube oder Spiritualität zu tun, denn wer glaubt, der glaubt auch daran, dass jeder Mensch entweder von selbst zum Glauben findet, oder eben nicht.

          In so etwas auch noch Kinder hinein zu ziehen, ist absolut ätzend und hochgradig un sozial.

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      2. Poltergeist

        Halt und Stopp, Blümchen.
        Jetzt nicht (unbeabsichtigt gehe ich von aus) zwei Sachen durcheinander bringen.
        Die Baugruppe Flora 86 (die Weiße Villa Zerstörer) hat nichts mit diesem erzkonservativen Verein zu tun.
        Diese Glaubensgemeinde mietet Räumlichkeiten im 1. OG auf dem Hinterhof (Gewerbegebäude).
        Es sind nur Nachbarn sozusagen.
        Das man doch leichten Herzens auf beide verzichten kann, ist eine andere Sache.

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        1. Blümchen

          Danke für den wichtigen Hinweis! Und ja, habe leider unbeabsichtigt beide in einen Topf geschmissen, sorry.

          Pankow ist ein Ostberliner Bezirk und in Ostdeutschland ging es eher heidnisch zu. Da verwundert so eine Glaubensgemeinschaft natürlich. Oder vielleicht bin ich auch einfach noch konservativer wenn ich mich überhaupt über sowas wundere…

          Nun gut, jeder wie er mag. Sie tun ja keinem was. Aber verdecktes missionieren ist natürlich nicht jedermanns Sache…

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          1. Eysenbeiss

            Ganz richtig ist das nicht, in der ehemaligen DDR wurde Religion nur nicht in der gleichen Weise öffentlich „praktiziert“, wie das im „Westen“ der Fall gewesen ist – nicht ohne Grund gingen viele Veränderungen von Kirchen aus und diese wurden beileibe nicht nur „benutzt“, sondern es waren auch genug Leute dabei, die durchaus „geglaubt“ haben, nur eben so, wie das ein selbstbewusster Mensch eben tut, für sich, ohne Missionierungsdrang.

            Siehst du auch gut daran, dass nicht wenige Leute in Sachsen und Thürigen die CDU nach der Wende nicht nur gewählt haben, weil sie hysterisch und reflexartig alles „Rote“ abgelehnt haben, sondern weil sich viele wirklich für „Christen“ hielten und immer noch halten ….

  2. TB

    Erbärmlicher geht es kaum! Kinderkrempel über Kinderkrempel und die Schwabeneltern stacheln an. Was macht die SPD da? Dürfen die da Wahlkampf machen? Was soll das?!

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    1. Hans

      War wahrscheinlich nur das letzte Aufgebot einer ansonsten unbedeutenden Randgruppenpartei.

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  3. Uwe K.

    Stimmt, TB! Es war nicht viel mehr als ein großer lärmender Kinderfasching. War froh, als es endlich vorbei war.

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