Grünes Leben im Florakiez

Von | 20. Oktober 2018

Gesehen in der Görschstraße

Ein Aushang in Görsch- und Wollankstraße hat in der letzten Woche die Herzen der Kinder im Kiez bewegt. Selma O. Voss, 9 Jahre alt, bittet uns in diesem Aushang darum, auf die Natur zu achten, weniger Plastik zu verbrauchen und unseren Müll in die Mülltonne zu werfen. Florakiez hat mit der Verfasserin, die noch zur Grundschule geht und im Kiez lebt, über ihre Aktion gesprochen.

florakiez: Selma, wie bist du auf die Idee gekommen, diesen Zettel aufzuhängen?

Selma: Ich habe mitbekommen, dass die Leute über das Thema Natur reden und darüber nachdenken, was sie machen können. Weniger kaufen, was verpackt ist und diese Verpackung auch nicht in die Natur zu schmeißen.

Haben dir deine Eltern geholfen?

Nein. Ich habe sie gefragt, ob es okay wäre, wenn ich es mache. Aber geholfen hat mir eine Freundin.

Bist du denn insgesamt an Umweltthemen interessiert?

Ich interessiere mich schon lange dafür, habe auch Zeitschriften gelesen, in denen viel über die Natur drinsteht. Im Greenpeace-Magazin stand, was man alles für die Natur machen kann. Zum Beispiel mit dem Rad fahren statt mit dem Auto und wenn man kein Fleisch mehr isst, dann spart man Tiere und sehr viel CO2. Ich wollte, dass man darüber nachdenkt.

Was hast du davon schon umgesetzt?

Ich habe fünf Tage vor Ostern aufgehört, Fleisch zu essen.

Welche Reaktionen hast du denn auf deinen Aushang bekommen? Ich habe viele Kinder gesehen, die vor den Zetteln stehen bleiben und meine achtjährige Tochter war sehr davon beeindruckt.

Ein paar von meinen Klassenkameraden haben darüber geredet und mich haben auch Eltern aus der Schule und auch aus meiner alten Kita, also Leute die mich kennen, darauf angesprochen.

Planst du weitere Zettel oder andere Aktionen für die Zukunft?

Ja, das würde ich schon gerne machen. Aber es muss was mit diesem Thema zu tun haben, also mit der Natur.

 

 

28 Kommentare zu “Grünes Leben im Florakiez

  1. Hans im Glück

    Greenpeace und keine Tiere essen – Passt alles ins Bild – Grüße an Wiebke

  2. Eysenbeiss

    Gute Idee, wirkt nur leider sehr gestellt und wenn nicht, dann ist die Kleine leider nicht nur guten Einflüssen ausgesetzt.

  3. Kenny

    Also mit 9 Jahren ist die Kleine doch schon prima geimpft – oder?
    Was für ein unsäglicher Artikel ist das denn?
    Kinder mit 9 Jahren die an Plastikverbrauch, CO2-Sparen und an keine Tiere mehr essen denken sind gezüchtet.
    Das Kind entwickelt keine eigenen Gedanken mehr, sondern wird für eine Pseudo-Ideologie getrimmt und beeinflusst wie es schlimmer nicht mehr geht.
    Ich wünschte mir etwas realen Forschungsdrang in den Naturwissenschaften, erleben mit Erlebnissen und keine kommenden Sozialwissenschaftler, Journalisten oder Geisteswissenschaftler die irgendwann in der ARD oder im ZDF herumflöten und zudem keine Ahnung haben aber Menschen beeinflussen bzw. ihr Hirn gestalten möchten.
    Lasst mal Kinder auch Kinder sein!!!
    Wurde der Spieltrieb im Austausch zur eignen Geisteshaltung etwa schon unterbunden?

    Was habt ihr denn da draußen so mit 9 Jahren gemacht, gedacht und erlebt? Hattet ihr auch solch gute Gedanken wie im obigen Artikel? 😉
    Ist ja nicht mehr auszuhalten was hier publiziert wird.

    1. André

      Meine Güte, kommen Sie mal bitte von Ihrem hohen Ross herunter. Wie kann man sich dermaßen darüber ereifern, dass ein Kind seine Umwelt wahrnimmt, nachdenkt und das, was da schief läuft, ändern will? Mir sind Mitmenschen wie Selma viel lieber als solche, die mit wüsten Spekulationen und Verdächtigungen auf ihnen unbekannte Personen losgehen. Bleiben Sie bitte sachlich und weniger impulsiv.

      1. Kenny

        @André
        … dass ein Kind seine Umwelt wahrnimmt, nachdenkt und ….
        Die Wahrnehmung der persönlichen Umwelt des Kindes ist das Problem.
        Da stellt bei mit durchaus die Frage wie ein Kind in Nordkorea, Venezuela, China, den USA, Russland oder Deutschland seine Umwelt wahrnimmt.
        Erschwerend oder erleichternd kommen die jeweiligen Eltern, auch nach Einkommensverhältnissen und Ideologien dazu.
        Bevor sie meinen das ich mich auf einem hohen Ross befinde, prüfen sie doch bitte nochmals ihren eigenen Textinhalt, ggf. in ein paar Jahren.
        Hatte ich sie um eine Bewertung meiner Person gebeten?

        1. Paul

          Auf welche Ergebnisse realen Forscherdrangs in den Naturwissenschaften stützen Sie denn Ihren unideologischen Kampf für Plastikmüll und Abgase, Kenny? Im Ernst: Ich finde es nachvollziehbar, wenn heute sich Grundschulkinder Gedanken um Ökologie machen, immerhin werden sie ja mit der Perspektive konfrontiert, den katastrophalen Veränderungen ausgesetzt zu werden, die sich aus der heutigen industriellen Lebens- und Wirtschaftsweise langfristig für Natur und vor allem auch Gesellschaften ergeben. Ich traue Kindern zu, diesen Konflikt in unserer Stadt und unseren Gesellschaften selbst zu bemerken, ganz ohne dass ihnen etwas eingeimpft werden müsste.

          1. Kenny

            @Paul
            Sie sind ein guter Wortverdreher, meinen Respekt dafür!
            Zitat: „Auf welche Ergebnisse realen Forscherdrangs in den Naturwissenschaften stützen Sie denn Ihren unideologischen Kampf für Plastikmüll und Abgase, Kenny?“
            Meine Frage dazu:
            Was stütze ich für mich worauf und wie kommen sie zu dieser Behauptung?

            Zur relevanten Sachebene dieses Artikels:
            Ein Kind hat mit Billigung bzw. Einverständnis der Eltern eine sogenannte „Wilde Plakatierung“ durchgeführt. Das ist nun mal eine Ordnungswidrigkeit und an der untersten Grenze 30,- € als Bußgeld Wert. Dabei ging es um politische Themen, somit möglicherweise etwas teurer. Übrigens ist diese Handlungen auch im Strafgesetzbuch verankert.
            Zudem stehen der Vor- und Nachname auf der Zeichnung. Erschwerend kommt die rückwärtige Erfassung von zwei (!!) Überwachungskameras genau dieses Laternenmasten dazu. Das Ordnungsamt hat demnach praktisch keinerlei Schwierigkeiten dieses zu ermitteln und ggf. zusätzliche Kosten den Eltern über zu helfen. Steht ja schön alles im Artikel der Autorin und der Zeichnung nebst Foto.
            —————–
            Mir geht es nicht um die Richtigkeit politischer Diskussionen, die Wahrheit werden auch sie nicht finden da es meist verschiedene davon gibt.
            Einem Kind wurde hier mitgeteilt, das es mit Einwilligung der Eltern durchaus legitim ist,
            seine Zeichnung in der Öffentlichkeit anzubringen. Was folgt aus kindlichen Gedanken daraus – na? Man fragt vielleicht nochmals erneut, anschließend wird es irgendwann zur Selbstverständlichkeit. Die anerzogene Ordnungswidrigkeit im normalen Erziehungsrahmen für Gesinnungen. Na Klasse.
            Wie sie spätestes jetzt bemerken, habe ich mich nicht auf ihre gewollte Plastikmüll- oder Abgasdebatte eingelassen. Ihren persönlichen Wunsch habe ich somit nicht entsprochen. Sie werden damit leben müssen.
            Beides ist sehr sehr komplex, wenn man durch keine politisch eingefärbte Brille sieht.
            Ob sie allumfassend dieses sehen können, ist und bleibt für mich fraglich. So soll es auch bleiben.
            So long

        2. K. S.

          Kenny,
          Paul hat ohne Zweifel Recht mit seiner Erwiderung:
          „Ich finde es nachvollziehbar, wenn heute sich Grundschulkinder Gedanken um Ökologie machen, (…). Ich traue Kindern zu, diesen Konflikt in unserer Stadt und unseren Gesellschaften selbst zu bemerken, ganz ohne dass ihnen etwas eingeimpft werden müsste.“
          Tut mir leid, aber ich weiß das wirklich sehr genau, denn ich kenne Beispiele dafür.

          Dagegen (nur mal zum Vergleich):
          Die Behauptungen aus Ihrem ersten Posting, z.B. diese: „Kinder mit 9 Jahren die an Plastikverbrauch, CO2-Sparen und an keine Tiere mehr essen denken sind gezüchtet“ ist durch nix, aber auch wirklich NIX belegt. Einfach mal so behauptet. Wie ALLE anderen Ihrer Behauptungen auch – nicht mal versuchsweise begründet, plausibel gemacht oder womöglich belegt.
          Gut – vielleicht muss man in einem solchen Forum wie diesem auch nur einfach seine Meinung äußern dürfen ohne Rücksicht auf die Frage, ob die was mit der Wirklichkeit zu tun hat, aber dann darf man sich auch nicht beklagen, wenn das eine entsprechende Antwort findet.
          Nur zur Sicherheit sei hinzu gefügt: Dies ist nicht als Bewertung Ihrer Person gedacht, sondern nur als Bewertung einer bestimmten Argumentationsweise bzw. Art der Meinungsäußerung, die zu bewerten ich mir allerdings nur schwer verkneifen kann.

          1. Kenny

            @K+S.
            Wenn man Kindern im Grundschulalter auch Gleichzeitig erklären könnte das Ökologie und Ökonomie im direkten Zusammenhang stehen, würde später nicht so etwas wie diese unsägliche Energiewende hierzulande in dieser aktuellen Form entstehen können.
            Dazu empfehle ich ihnen Beiträge von Hans-Werner Sinn über „Zappelstrom“ (in zwei Teilen) usw.. Ist alles sehr gut auf seiner Homepage zu finden oder bei YouTube.
            Der Plastikmüll ist nicht in Deutschland das Problem, sondern in Ländern die viel mehr Armut und somit ganz andere Sorgen haben. Kommt der Wohlstand, ist auch die Umwelt sauberer.
            Hier gibt es gelbe Tonnen, jetzt Wertstofftonnen, Recyclinghöfe usw..
            Beschäftigen sie sich mal mit Problemen in Müllverbrennungsanlagen heutzutage. Die sind froh wenn Plastik dabei ist.
            In Sachen CO2 könnten auch sie sich mal mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik beschäftigen. Das bekommen 9-jährige alles so verarbeitet oder lesen diese jetzt schon IPCC-Berichte und vergleichen diese mit beispielsweise Vorlesungen von Werner Kirstein um selber urteilen zu können? Unwahrscheinlich!!!
            Greenpeace ist übrigens nicht demokratisch legitimiert. Solche hübschen „Kindermagazine“ lesen 9-jährige aus Eigeninteresse und verstehen was da drin steht und die komplexen Zusammenhänge? Alles klar!
            Dann haben wir ja zukünftig ganz ganz viele Elon Musk, im Bereich der Ökologie hier im Lande. Also innovative Macher und keine Schwätzer und Tagträumer meine ich konkret.

  4. Hans im Glück

    Schade das nicht bekannt ist welches Auto die Eltern fahren – Hoffe bloß es ist kein Diesel

    1. Kenny

      @Hans im Glück,
      meine Eltern fuhren bereits vor über 20 Jahren einen Golf III „Citystromer“, rein elektrisch und einer von sehr wenigen in Deutschland.
      Den nutzte ich meist wenn ich zu Besuch bei ihnen war. 60-80 km. waren damit locker möglich.
      Soviel zum Unterschied der Weltversteher-Mainstream-Ökos und tatsächlichen handeln.
      Selber habe ich ein Tesla Model 3 bestellt, kommt hoffentlich dann im Frühjahr/Sommer 2019.

      1. Hans im Glück

        Halte persönlich vom XC90 oder wenn’s etwas kleiner sein soll vom XC60 mehr aber jeder so wie er will.

  5. Kenny

    @K.S.
    Ich warte noch auf ihre Beurteilung meiner Beispiele. Sie hatten mich ja gut kritisiert, obwohl mein zweiter Beitrag nicht ihr Feedback fand – schade.
    Wenn vorherige Verweise für sie möglicherweise nicht ausreichend waren, schicke ich ihnen über diesen Weg gern noch mehr davon, bei Bedarf auch gern mit direkten Links zu wissenschaftlichen, schriftlichen Ausführungen. Sie benötigen dann allerdings viel Zeit und hinreichende spezifische Bildung.

    1. K. S.

      @Kenny
      Tut mir leid, Kenny, aber Ihre Beispiele beurteilen zu wollen erscheint mir wie ein Fass ohne Boden – ich kann mich dazu einfach nicht aufraffen. Spätestens an der eben mal so hingehauenen Bewertung: „(…) würde später nicht so etwas wie diese unsägliche Energiewende hierzulande in dieser aktuellen Form entstehen können“ erkenne ich zu deutlich den Menschen, mit dem über dieses oder irgendein anderes kontroverses Thema zu diskutieren meiner Erfahrung nach noch nie zu etwas geführt hat. So was mag ich dann nicht auch noch öffentlich austragen.

      Wohlgemerkt: Nicht die Tatsache, dass Sie in der Sache ganz offensichtlich eine andere Ansicht vertreten als ich, ist das Problem – natürlich nicht! Es ist die Art und Weise. Und da hilft es leider gar nicht, wenn Sie heraushängen lassen, wen und was Sie alles so dazu gelesen haben und dass Sie schon mal was vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik gehört haben. (Ich übrigens auch.) Alles längst entlarvt als typische rhetorische Bluff-Methoden. Und – ich gestehe es offen ein – Ihre Replik auf Paul vom 25.10., in der Sie diese „Plakataktion“ausführlich rechtlich würdigen, rundet für mich das Bild eindrucksvoll ab: Wir beide sind wirklich keine geeigneten Diskussionspartner in solchen Fragen – echt jetzt.

      Aber ich hatte mit Ihnen auch gar nicht über Umweltschutz diskutieren wollen.
      Woran ich Anstoß genommen habe – und das konnte man meiner Replik durchaus entnehmen – ist die Diktion Ihres ersten Postings. Und das backe ich Ihnen gern doch noch mal ein wenig klein, wenn Sie so viel Wert auf meine Antwort legen.

      Ein paar Beispiele aus Ihrem ersten Posting, auf das allein ich mich bezogen habe:
      „Also mit 9 Jahren ist die Kleine doch schon prima geimpft – oder?“ – Pure Verunglimpfung – sonst nix.
      „Was für ein unsäglicher Artikel ist das denn?“ – Schlichte Polemik, unverschämt.
      „Kinder mit 9 Jahren die an Plastikverbrauch, CO2-Sparen und an keine Tiere mehr essen denken sind gezüchtet. Das Kind entwickelt keine eigenen Gedanken mehr, sondern wird für eine Pseudo-Ideologie getrimmt und beeinflusst wie es schlimmer nicht mehr geht.“ – Hiermit qualifizieren Sie – ohne irgend eine substantielle Grundlage – möglicherweise die Lehrerinnen und Lehrer (was nicht ganz so schlimm wäre), aber vor allem die Eltern (was schlimmer ist) in unerträglicher Weise ab. Können Sie denn wirklich nicht nachvollziehen, was für eine Anmaßung es ist, solche Kinder mal eben so als „gezüchtet“ zu bezeichnen?

      Und in dem Stil geht es weiter. Ich habe meine Antwort auf Ihr erstes Posting noch mal kritisch gelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass man sehr wohl erkennen kann, dass es mir um etwas durchaus anderes ging als um die Umweltfrage an sich.

      Können Sie es nicht so sehen:
      Selma hat – möglicherweise angeleitet durch ihre Lehrer und Lehrerinnen und höchstwahrscheinlich durch ihre Eltern – offenbar ein Bewusstsein von der Verantwortung entwickelt, die unsereins für die (Um-)Welt hat. Dabei hat sie sicher vieles ungeprüft übernommen, weil es ihr erst mal eingeleuchtet hat. Und sie ist – auch nach meinem Geschmack – dabei ganz schön weit gegangen. Kinder neigen zu solcher Radikalität, die nicht so gern relativiert. Das ist in gewisser Weise ihr Privileg. (Insofern kann ich Ihrer Forderung, die Kinder mal einfach Kinder sein zu lassen, nur beipflichten.)

      Na und? Selma wird älter werden, vieles differenzierter sehen und aller Erfahrung nach manche ihrer Ansichten revidieren. Und sie wird – wie die meisten von uns – sich mit dem gelegentlichen Widerspruch zwischen eigenem Verhalten und eigenem ethischem Anspruch auseinander setzen.
      Aber vor allem besteht eine gute Chance, dass sie sich ihr Bewusstsein von unserer Verantwortung erhält – wenn sie weiter darin unterstützt wird. Darauf kommt es aus meiner Sicht an.

      Sicherlich wird sie auch ihre wissenschaftliche Bildung vervollkommnen und ihren Wertsetzungen hoffentlich zugrunde legen.
      Dann wird sie auch die Hans-Werner Sinns und die Werner Kirsteins (hoffentlich kritisch) zu würdigen wissen und auch erkennen, dass Müll zu vermeiden tatsächlich allemal besser ist als Müll zu sortieren, egal wie viele verschiedene Tonnen man hat. Und ich hoffe sehr, dass sie dann auch – ganz in Ihrem Sinne – ohne jeden ideologischen Einfuss selbst beurteilen kann, ob es wirklich eine so gute Idee ist ordentlich Plastik zu produzieren, damit die Müllverbrennungsanlagen weniger Probleme haben.

      1. Kenny

        @K.S.
        Vielen Dank für die umfangreiche Antwort und ihre aufgewendete Lebenszeit in diesem Zusammenhang.
        Wir scheinen tatsächlich sehr unterschiedliche Weltanschauungen und auch Wissen zu haben. Natürlich wäre jede weiterführende Diskussion praktisch umsonst.
        Ja, Lehrer und Eltern kann man durchaus kritisieren. Auch deren Ansichten werden oft durch das Geschwafel der sogenannten Qualitätsmedien mit der veröffentlichten Meinung geprägt. Wenn dort vom dpa-Einheitsbrei etwas ständig wiederholt wird muss es ja schließlich stimmen. Leider ist es nicht so.
        Weiterführende, tiefgründige Recherchen werden meist u.a. aus zeitlichen Gründen nicht unternommen. Man fühlt sich ja schließlich mit seinem Alltag bereits ausgelastet. So entstehen fortlaufend neue Wissensblasen die nach außen zudem verteidigt und auch an Selmas weiter vermittelt werden.
        Die ganze CO²-Hysterie ist nur ein Ergebnis davon. Politisch gewollt und über Jahre als Hypothese in der veröffentlichten Meinung aufrecht erhalten. Angstverbreitung, Menschenverblödung durch eigens kreierte Begriffe (Klimaleugner, Klimagegner, Klimakatastrophe, Klimaziele, Klimawandel…..) sowie ein entstandener Multimilliardenmarkt auf Steuerzahlerkosten. Ein riesen Beschäftigungsprogramm mit Schaffung immer neuer Bullshit-Jobs auf diesem Gebiet. Fehlt noch eine CO2-Steuer auf das individuelle Lungenvolumen der Menschen.
        Was wurde als längst als typische rhetorische Bluff-Methode entlarvt?
        Sowohl der erste als auch der zweite Hauptsatz der Thermodynamik haben nach wie vor ihre Gültigkeit.
        Ein Treibhausgas CO2 kann es nicht geben, somit auch nicht der vom Menschen gemachte Klimawandel durch CO2.
        Die kritischen Physiker Gerlich & Tscheuschner haben das wissenschaftlich längst begründet.
        Deren Aussagen wurden bis heute nicht wiederlegt – weshalb wohl?
        Selbst das inzwischen politisch gewordene, daher von mir nicht empfehlenswerte Wikipedia, hat keine Widerlegung parat. Mindestens 10 Seiten hätte man sich ansonsten dort negativ ausgelassen – oder?
        Gerhard Gerlich lebt leider nicht mehr, Dr. Ralf D. Tscheuschner hält gelegentlich Vorträge. Letztere sind nur zu empfehlen, nicht nur für Lehrer oder Selmas Eltern.
        Als Bildungsergänzung für sie:


        Die 52 Minuten lohnen sich tatsächlich.
        Da geht es nicht um politische-ideologisches Geschwurbel sondern um physikalische Tatsachen in der Zusammenfassung.
        Die Wahrheit darf und soll jedoch nicht wahr sein. Man modelliert lieber weiter bei der IPCC = Selbsterhaltungstrieb. Man griff dort nach 1988 offensichtlich blind in die „Molekül-Schublade“ und nahm sich zufällig das CO2 heraus. Es hätte auch jedes beliebige andere Spurengas erwischen können.
        114 Klimamodelle von über 300 sogenannten Wissenschaftlern bzw. Computer-Klimatologen wurden erstellt und keines hat funktioniert! Das sind Tatsachen.
        Darüber könnten sie bei Bedarf mal in Ruhe nachdenken.
        Stichwort: „Große Transformation“ (nannte sich ursprünglich „globale Kulturreform“)
        Zu den anderen Themen werde ich mich jetzt nicht mehr äußern.
        So long

        1. Kenny

          Vielen Dank für die Freischaltung meines vorherigen Beitrages.
          Für K.S. noch zu Ergänzung die wissenschaftliche Ausführung in Textform zu diesem Video.
          http://fortschrittinfreiheit.de/veroeffentlichungen/falsi.pdf
          Auf Seite 109 der 130 Seiten ist genau das Bildungsproblem beschrieben das ich bereits indirekt anprangerte. Welch ein Zufall….
          So long – habe jetzt fertig.

        2. Christian

          Hallo Kenny,

          ihre erneute Replik auf K.S. belegt nur zu deutlich Ihren von ihr/ihm aufgezeigten Stil, hier zu „argumentieren“.

          Nur mal kurz für das Protokoll: Repliken auf den Sermon der „kritischen Physiker“ Gerlich und Tscheschner gibt es in Hülle und Fülle, die erste von Arthur P. Smith (Cornell, http://arxiv.org/abs/0802.4324) bereits vor der eigentlichen Journal-Veröffentlichung des Klimawandel-Leugner-Artikels. Interessanterweise nehmen Gerlich/Tscheschner diese Widerlegung ihrer Thesen nicht (wie in der Wissenschaft üblich) auf – „weshalb wohl?“, würden Sie vielleicht fragen.

          Lesenswert (wenn auch hier und da etwas polemisch) zusammengefasst findet sich die Geschichte hier: http://scienceblogs.de/primaklima/2009/03/25/chronik-eines-angekundigten-skandals-gerlich-und-tscheuschner-wurden-peerreviewt/

          Schönen Gruß,
          Christian

          P.S. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte hier keine sachliche Diskussion über dieses Thema führen, da ich (wie K.S. vermutlich auch) nicht glaube, dass es dafür eine gemeinsame Basis gibt. „Alternative Fakten“ nerven mich nur manchmal so sehr, dass ich das nicht unkommentiert stehen lassen kann.

          1. Kenny

            @Christian
            Alternative Fakten sind 114 Klimamodelle der IPCC die nicht funktionieren, und zwar kein einziges davon.
            Ihr erster Link sagt gar nichts zu der Arbeit von Gerlich & Tscheschner aus.
            Ihren zweiten Link kenne ich bereits. Eine Einzelmeinung nebst kontroversen Meinungsaustausch in den Kommentaren ist der Inhalt, mehr nicht.
            Es gibt nach wie vor keine einzige wissenschaftliche Arbeit die Gerlich & Tscheschner widerlegen. Das wird zwar gelegentlich gern mal behauptet, ist aber nicht so.
            Kritiker gibt es natürlich viele, aber eine Widerlegung mit wissenschaftlicher Beweisführung fehlt nach der jeweiligen Kritik. Davon lebt jedoch die seriöse Wissenschaft.
            Gestern hatte ich anschließend noch die schriftliche Veröffentlichung vom Videoinhalt hier gepostet, wurde leider nicht eingestellt.
            Ist zu finden unter: veroeffentlichungen/falsi.pdf – als Suchbegriff.
            Die 130 Seiten Kann ich nur empfehlen. Auf Seite 109 ist noch eine gute Bemerkung, die zufällig meinen kritischen Äußerungen entspricht.

  6. Hans

    @ Kenny

    Wir haben unsere Kinder von klein auf dazu angehalten, Mansch UND Natur respektvoll zu behandeln. Das geht auch mit 9. Hier geht es auch nicht um Klimamodelle. Nicht um wissenschaftlichen Streit. Es geht um die kleinen Dinge, die wir Pankower selbst in der Hand haben. Gehen Sie mit offenen Augen durch unseren Kiez? Sehen Sie den Dreck? Assis werden auch gezüchtet (hier als Zitat zu verstehen, das Wort stammt von Ihnen). Was ist besser? Umweltbewußtsein? Oder asozialer Egoismus, selbst beruhigt mit nem 100.000 EURO teuren Ressourcenverschwender. Stellen Sie Ihre alte Waschmaschine an den Strassenrand, in den Wald oder wuchten Sie sie in den Tesla und fahren zum Recylinghof? Und wenn letzteres, wer hat Ihnen das beigebracht, dass das besser ist???? Gezüchtet, wa?

  7. Hans

    @ Kenny

    Die Internetquelle würde ich mal vorsichtig lobbygesteuerte Parteienseite nennen. Sie ist keinesfalls eine seriöse wissenschaftliche Quelle. Und dabei ist es mir völlig gleich, ob das Parteibuch der Betreiber gelb, blau, schwarz oder rot ist.

    1. Kenny

      @Hans,
      ich bin ganz bestimmt für Umweltschutz und durchaus so erzogen das man jegliche Art Müll an den dafür vorgesehenen Stellen entsorgt. Per Fuß oder Fahrrad bin ich meist kurze Strecken innerhalb Pankows unterwegs, sehe somit was sie meinen. Das fängt leider schon vor der Wohnungstür an. Ihr bezeichneter „asozialer Egoismus“ hat auch weiterführende kausale Zusammenhänge wie ich feststellte.
      Immer weniger, gerade jüngere Menschen besitzen kein eigenes Auto mehr. So ist es bequemer den sperrigen Müll einfach auf dem Gehweg abzustellen oder neben die Mülltonnen innerhalb der Wohnanlage. Bei Umzügen lässt man die unbeliebten, alten Fahrräder auch noch angeschlossen zurück. Besonders letzteres ist bei Studenten sehr beliebt. Die Bewertung dazu passenden Charaktereigenschaften überlasse ich ihnen.
      Die Entsorgung bei Abholung, z.B. durch die BSR, kostet ja schließlich Geld…. Das könnte beim nächsten Smartphone fehlen. Fahrräder bleiben übrigens im Eigentum der jeweiligen Person für 30 Jahre, unabhängig vom neuen Wohnort oder abgeschlossener Wohnungsübergabe.
      Die Müll-Tendenz ist innerhalb der letzten Jahre eindeutig zunehmend.
      Ich komme mir beim zerkleinern von Fremdmüll vor unseren Mülltonnen schon manchmal wie ein Hausmeister vor.
      Da ich ein Auto habe, nehme ich gelegentlich auch Nachbarn zur BSR mit. Selbstverständlich für mich.
      Soviel zum Müll oder Dreck.
      Allerdings kann ich zwischen Umweltschutz und „Klimaschutz“ unterscheiden.
      Pseudo-Klimaschutz bezeichne ich daher als völlig wertfrei. Die politische Einsparung von CO2 in der kindlichen Erziehung gehört dazu.
      Ob der Link des Videos irgendeiner lobbygesteuerten Gruppe zuzuordnen ist – schon möglich. Damit habe ich persönlich rein gar nichts zu tun, ist mir auch egal. Er ist lediglich die allgemein verständliche Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeit aus dem nachfolgenden Link des Folgebeitrages.
      Für den ersten Link reicht das Abitur locker, der zweite setzt zum verstehen der Berechnungen ein Studium in den Naturwissenschaften und erweiterte Kenntnisse der Mathematik voraus. Einfach nur „in meinem Stil“ zu kritisieren erschien mir in diesem Zusammenhang zu einfach. Ein Beleg für die eigenen Aussagen ist im Zweifelsfall immer dienlich. Das werden sie sicher verstehen.
      Eine „Quelle“ im Internet kann übrigens niemals wissenschaftlich sein, der Link ist es technisch gesehen schon.
      So long

  8. Poltergeist

    „Da ich ein Auto habe, nehme ich gelegentlich auch Nachbarn zur BSR mit.“
    Ich wusste bis heute gar nicht, dass man Nachbarn über eine Selbstanlieferung am Wertstoffhof entsorgen kann.
    Werden die manchmal (teilweise) wiederverwertet?

    1. Kenny

      @Poltergeist
      Sie haben eine Nadel im Heuhaufen gefunden um zur „Sache“ einzusteigen.
      Herzlichen Glückwunsch dazu.
      Suchen sie doch einfach weiter, ab der dritten gibt es manchmal (teilweise) wiederverwertete Orden dafür.

    2. Max Müller

      >Poltergeist

      Nachbarn können problemlos mit dem Bio-Müll kompostiert werden, wenn man genug davon hat 😉

  9. anders

    Wenn Leute wie Kenny heute nicht auch Präsident in manchen Ländern werden könnten, wäre das Ganze lustig.

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