Pankower Stille in der rbb-Abendschau

Von | 15. März 2017

Abendschau-Moderator Sascha Hingst

Am Himmel kein Flugzeug zu sehen und auch nicht zu hören. Hach, es könnte schön werden. Der Streik des Bodenpersonals an den Flughäfen Tegel und Schönefeld hat für ungewohnte Ruhe in Pankow gesorgt und einen Vorgeschmack auf 2019 oder wann auch immer gegeben. Die Abendschau hat die Stille in Reinickendorf und im Florakiez in Pankow eingefangen und wollte sie auch nicht stören.

Der Beitrag von Arndt Breitfeld ist noch bis zum 21.März in der rbb-Mediathek zu sehen.

Cathrin Bonhoff
Cathrin Bonhoff

Arbeitet als Journalistin + Sprecherin beim rbb und anderswo. In Berlin wohnt sie seit ihrem 3.Lebensjahr, im Kiez seit 2012.

8 Kommentare zu “Pankower Stille in der rbb-Abendschau

  1. Systembolaget

    Genau. Der Bürger muß seine Ruhe haben. Er zieht in die Stadt und dünkt sich am Werbellinsee, am Tollensesee gar. Kurt Tucholsky läßt grüßen. Und vor 1989 war es hier so richtig schön ruhig…

    1. Eysenbeiss

      Genau, vor allem rund um den Bahnhof Rummelsburg war es doch absolut still ….

  2. jetztvonhier

    ..jaaaa – wunderbar – und kein wecken kurz nach 6 von draußen…..netter Bericht! danke fürs reinstellen des Links..

  3. Yolo

    Tegel bleibt offen. Auch Sixt wirbt nun dafür. Das wird noch was mit den gekauften Unterschriften der F.D.P.

  4. André

    Super, bei der einen Dame (ich tippe auf den Neubau in der Brehmestraße) sieht man im Hintergrund die Bahngleise. Die Flieger hört man dort aber eh kaum, auch wenn sie fliegen.

  5. käthe

    Ich meine, wer auf abgerissenen Gärten wohnt und sich GRÜN parteipolitisch wähnt, der kann noch ganz lange
    Fluglärm bekommen….
    Manche Menschen bekommen den Hals nicht voll genug….

  6. Eysenbeiss

    Ab 2019 wird der Fluglärm einfach mal „gerecht“ verteilt, denn dann bekommt jeder was ab.

    Warum sollten eigentlich nur weiterhin die Spandauer, Reinickendorfer und wer sonst noch in den Flugschneisen Richtung Tegel wohnt, weiterhin die Einzigen sein, die das aushalten müssen ?

    Man wohnt in BERLIN, nicht in Posemuckel, da gehört das ganz einfach dazu und wem das zu viel ist, nun ja, der kann auch gerne wieder woanders hinziehen, mit seiner selbstgerechten Art und dem Egoismus – am besten zu den Leuten, die auch gerne billigen Strom, aber bloß keine Überlandtrassen in „ihrer“ Gegend haben wollen.

    Soziales Miteinander ? Na klar, aber eben nur so lange, bis man selbst auch mal betroffen ist, denn dann fallen die Masken sehr, sehr schnell und die Egoistenfratzen kommen zum Vorschein.

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