Fundstück: Das Weite so endlich

Von | 8. November 2019

So weit kann man im Florakiez selten gucken. Und auch hier ist das nur kurzfristig möglich: Da wo in der Wollankstraße 116 bis vor kurzem ein Reifenhandel war, ist heute eine tiefe Baulücke und bald kommen die 3 (!) Riegel der Florahöfe.

17 Kommentare zu “Fundstück: Das Weite so endlich

  1. AvatarKenny

    Poltergeist hat bald weniger Licht wegen der Aquarien und Terrarien.
    Die Stadt erwärmt sich noch mehr, der Inseleffekt wird verstärkt, die Konvektion vermindert, die Bevölkerung steigt auf offiziell bald 3,7 Mio wie auch die Immobilienpreise weiter steigen.
    Das Objekt ist wahrscheinlich früher fertig als die Doppelsporthalle in der Neuen Schönholzer Str., passt aber nicht ins Ensemble der Wollankstraße.
    Armer alter Poltergeist und andere Betroffene…..

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    1. AvatarMax

      Dasselbe hat wohl Bäcker Hartmann gesagt, als sie ihm eine fünf-stöckige Hütte neben seine Bäckerei gesetzt haben, und gegenüber genauso. Zum Glück hat er der Versuchung einzucashen widerstanden.
      Aber in jenen Hütten leben wir heute hauptsächlich.

      Die Immo-Preise sind wohl durch den Mietendeckel tatsächlich stagnierend im Moment.

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      1. AvatarKenny

        @Max
        Der Mietendeckel ist nur eine mittelfristige „Erscheinung“ auf politischer Ebene. Ab Fertigstellung 2015, bzw. daraus resultierenden Neuvermietungen, gilt dieser nicht. Langfristig gesehen ist es ein völlig falscher Ansatz. Neubau-Neuvermietungen vom § 5 Wirtschaftsstrafgesetz zu entkoppeln wäre richtig, sowie Durchschnittsmieten auf die vergangenen 10 Jahre als Vergleichsmieten zu bestimmen und zwar ab dem jeweils vergangenen Jahr.
        Sehen Sie sich die Raffinessen des „doppelt qualifzierten“ Berliner Mietspiegels genauer an und verstehen Sie die Zusammenhänge……. Vieles liest sich halt nur gut, ist es aber nicht.
        Jetzt kam lediglich ein wenig halbherziger, politischer Aktionismus aus Berlin, mehr war es nicht.
        Man packt halt alles irgendwie in eine Hülle und läßt es durch die Medien vermarkten. Der Michel wirds schon fressen.

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        1. AvatarMax

          Letztlich hilft bei ständigem Zuzug nur bauen, bauen, bauen. Der Mieten werden in Berlin aber nicht in den HImmel wachsen, weil das eigentliche Problem ein Einkommensproblem ist, und das deutschlandweit. Die Widerstände gegen Neubau kann man aber oben besichtigen.

          Das Problem ist dass kein privater Bauherr bei Verstand unter diesen Bedingungen Mietwohnungen baut, wenn die Gefahr droht dass bei späteren Neuvermietungen doch irgendwann der Deckel zuschlägt.

          Die Politik wird für die bestehenden Mieter gemacht, die künftigen schauen in die Röhre, weil die Genossenschaften nie im dem nötigen Maß bauen können.

          Es werden also ETW gebaut, die aber Finanzierungskosten von einem Mietäquivalent von deutlich über zehn Euro/qm haben werden.

          Und wir werden wieder Verhältnisse haben wie in West-Berlin, wo der neue Mieter eben für ein paar ranzige Möbel vierstellige Abstandszahlungen abdrücken muss.

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          1. AvatarGraumann

            Irrtum! Auch Genossenschaften müssen viel teurer bauen! Mindesten 11-12 €/qm Nutzungsentgelt. Und wenn die Genossenschaft neu ist, also nicht bereits Häuser und Geld besitzt, dann kommt noch eine Genossenschaftseinlage von über 1000€/qm Wohnfläche hinzu. Wer hat die 100.000€ Cash?

          2. AvatarMax

            @Graumann

            Meist nivellierten die grossen Genossenschaften die Mieten über den ganzen Bestand.

            So können sie etwas unter den eigentlichen Baukosten vermieten. Mit dem Mietendeckel ist das wahrscheinich auch passe.

  2. AvatarGeorg

    Nennt mich spießbürgerlich, aber – parkt auf dem computergenerierten Bild tatsächlich ein Auto auf dem Fahrradstreifen?
    😉

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    1. AvatarPoltergeist

      Herr Poltergeist für Dich ok.
      Es wurde bereits vor etwa einem Jahr alles gesagt, junger Mann.

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      1. AvatarKenny

        @Poltergeist
        schön das es Dich noch gibt!
        Ich hoffe, Jürgen S. im VH, 2.OG lebt auch noch. Viele Grüße an ihn.

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