Alles auf Anfang am Pankower Tor?

Von | 16. Februar 2017

Blick auf das Krieger-Gelände

Um die künftige Bebauung zwischen dem S-Bahnhof Pankow und dem Autobahnzubringer deutet sich neuer Streit an. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Stefan Gelbhaar, stellt die aktuelle Planung für das Pankower Tor  in Frage.

Das Projekt müsse ganz neu gedacht werden. In Berlin gebe es keinen Mangel an Möbelmärkten, sondern an Wohnungen und Grünflächen, sagte der Politiker am Montag während einer Veranstaltung seiner Partei im Zimmer 16. Für die bisherigen Pläne von Kurt Krieger für das geplante Einkaufszentrum und die Möbelhäuser sei bis heute kein schlüssiges Verkehrskonzept vorgelegt worden. Wenn es nach ihm ginge, „gibt es entweder ein Möbelhaus ohne Parkplätze oder kein Möbelhaus“, so Gelbhaar. Die Frage sei nicht, was der Bauherr wolle, sondern was die Stadt brauche. Da für das riesige Grundstück noch kein Baurecht besteht, könne Berlin noch viel Einfluss nehmen. Ob Krieger wirklich Investor werde oder „nur“ Eigentümer des Grundstücks bleibe, sei noch keine ausgemachte Sache.

Vollrad Kuhn und Stefan Gelbhaar im Zimmer 16

Krieger hatte die rund 400.000 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs 2009 erworben. Über den Kaufpreis ist nichts Offizielles bekannt, gerüchteweise war es eine niedrige zweistellige Millionensumme.  Der Wert dürfte bereits deutlich gestiegen sein, spätestens wenn das Grundstück bebaut werden darf, wird er sich vervielfachen.

Die momentanen Pläne sehen den Bau von zwei Schulen, einem großen Einkaufszentrum am S-Bahnhof, rund 1.000 Wohnungen und Möbelhäusern vor. Über das Wie und Wo streiten Krieger, Bezirk und Senat schon seit Jahren.

Im Zimmer 16 ging es neben dem Pankower Tor auch um den Verkehr in Pankow. Der neue Stadtrat Vollrad Kuhn skizzierte seine Vorstellungen für die kommenden Jahre. So sollen die Kieze vom Durchgangsverkehr entlastet, die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern stärker berücksichtigt und der Öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. Auch der ruhende Verkehr und die Platzverschwendung durch abgestellte Autos sei ein Problem. Den Luxus kostenloser Parkplätze werde es schon in wenigen Jahren nicht mehr geben, so Kuhn. Man müsse aber auch berücksichtigen, dass nicht alle Menschen zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren können.

Die aktuelle Planung: Am S-Bahnhof Pankow Grundschule und Einkaufszentrum, in der Mitte Wohnhäuser, rechts an der Autobahn Möbelmärkte und Oberschule.

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15 Kommentare zu “Alles auf Anfang am Pankower Tor?

  1. Maja Wiens

    „Man müsse aber auch berücksichtigen, dass nicht alle Menschen zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren können.“ und „Luxus kostenloser Parkplätze“ gefallen mir am besten.
    Gern wüsste ich, wie sich Herr Kuhn den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vorstellt, wenn er gleichzeitig die Kieze vom Durchgangsverkehr entlasten will.
    Die Grünen sind zu einer Partei der wohlhabenden jungen Großstädter mit stilistischem Avantgartanspruch geworden und der Rest der Menschen kommt in ihrer Weltbetrachtung immer seltener vor.
    Jedes dritte Kind in Berlin lebt von Hartz4 – und wenn die Eltern den Parkplatz nun auch noch bezahlen sollen, dann wird die Armut noch größer. Eine eventuelle Argumentation, die bräuchten oder hätten gar kein Auto, geht in die falsche Richtung. Sehr viele H4-Empfänger sind berufstätig und brauchen das Auto.
    Aber aus Pankow dürften die Armen ohnehin bald verschwunden sein. Im Gegensatz zu Hamburg wird in Berlin überhaupt nicht auf eine Durchmischung der Stadtgebiete geachtet. Die Grenze zum Wedding ist eine völlig neue Mauer. Ich vermisse in Pankow schon lange das zärtliche: Komm ma schnell bei Muttan, sonst krichste keen Eis.

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  2. Pankefan

    Wenn Krieger nicht bauen darf, gibts auch die beiden Schulen nicht. Und das mitten in Pankow, wo ein extremer Bedarf besteht. Hat das der grüne Abgeordnete mitbedacht? Man darf es annehmen, denn dann kann die vom grünen Milieu gewünschte Segregation durch weitere private Schulplätze ja weitergehen. Hier noch ein Postamt, das umgewandelt wird, dort noch ein Parkplatz, auf dem ein Erweiterungsbau hochgezogen werden kann…

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  3. Poltergeist rettet Florakiez!

    „Auch der ruhende Verkehr und die Platzverschwendung durch abgestellte Autos sei ein Problem. Den Luxus kostenloser Parkplätze werde es schon in wenigen Jahren nicht mehr geben, so Kuhn.“
    und
    „Die große Parkplatznot droht“ https://www.florakiez.de/2016/05/25/die-grosse-parkplatznot-droht/

    Wobei, Herr Kuhn und liebe Florakiezler, die ultimative Lösung zum Greifen nah ist und lediglich fünf Buchstaben kostet: P L A T Z

    Aus Bürgerpark wird Bürgerparkplatz!
    Tausende Fahrzeuge könnten hier kostenlos und bequem parken!

    Mein Zehn-Punkte-Plan (stichpunktmäßig):
    – Ein-/ Ausfahrt inkl. Schranke: Wilhelm-Kuhr-Straße zwei- oder dreimal, Am Bürgerpark(platz) zweimal und z. B. Cottastraße zweimal.
    – Kaffeehaus Rosenstein wird McDonald’s Restaurant inkl. McDrive, Infrastruktur grundsätzlich vorhanden, Einfahrt über ehem. Terrasse, am ersten Fenster bestellen, am Zweiten bezahlen und Essensausgabe.
    – WC-Service bleibt vorhanden, wird aber gründlich erweitert.
    – Musikpavillon wird 24/7 Shell-Tankstelle inkl. Hit Ullrich Verbrauchermarkt/Spätkauf.
    – Springbrunnen wird Cosy-Wasch Hochleistungs-Autowasch-Center.
    – Park(platz) Bibliothek wird A.T.U. Meisterwerkstatt für Reifenservice, Ölwechsel usw.
    – Die Bergziegen verschwinden (wozu braucht man in Pankow überhaupt Bergziegen?) und hier könnten ggf. Fahrräder abgestellt werden (nur wenn’s sein muss – als Entgegenkommen).
    – Volieren verschwinden, hier kommt die M27 Bushaltestelle „Am Bürgerparkplatz“ und ein Taxistandort damit man schnell und bequem vom Parkplatz im Florakiez landet.
    – Im ehem. Jägerhaus werden Hertz, Sixt, Avis & Co. wie am Flughafen ihre Mietwagen anbieten.
    – Gleichzeitig wird die Panke ausgebaggert und viel breiter gemacht, hier am Bürgerparkplatz entsteht Jachthafen Alt-Pankow und soll künftig für schicke Motorboote und Jachten erreichbar sein.

    Also lasst Euch nicht quälen, sondern Poltergeist wählen! Uralt, dynamisch, innovativ und der Jobmotor!

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    1. NennenwirIhnTom

      Das mit den Booten und dem Yachthafen gefällt mir, dann muss ich nicht immer am Wochenende nach MV fahren !
      Jagdhafen wäre auch noch gut, so einen Art „Klein Wandlitz“….

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  4. Kersten Meyer

    Ich kann es nicht fassen, die Grünen mutieren zur Verhinderungspartei, einfach unwählbar. Was geht nur in deren Köpfen vor? Kaum an der Macht, versucht sich ein profilierungssüchtiger Grüner uns in Pankow anzugehen. Man muss sich schon wundern, wie die Grünen das umfangreiche Beteiligungsverfahren und die Werkstattgespräche in der Vergangenheit vom Tisch wischen. So sieht also eine Mitnahme der Bevölkerung aus. Kein Wort von den 1000 Wohnungen, die Herr Krieger bauen will, kein Wort zu den Schulen, von der Straßenbahnanbindung , von denersehnten Einkaufsmöglichkeiten, der Fahrradtiefarage, der Lärmschutzwand zur Bahnlinie etc. Die Grünen haben jegliche Bodenhaftung verloren und kennen die Bedürfnisse der Bürger nicht. Von nichts ne Ahnung, einfach grauenhaft. Überall werden Lücken zugebaut, Menschen ziehen her und die wollen nicht in einer Schlafwüste wohnen. Es ist ja auch schön einfach, auf einen privaten Investor einzudreschen, wenn das Land selbst nichts gebacken bekommt. Sozialismus war einmal. Hier glaubt eine politische Schicht durch Erpressung mittels Bau-und Planungsrecht ( nun endlich an der Macht) jegliche Investitionsbereitschaft abzuwürgen. Denen wäre doch am Liebsten, man würde Herrn Krieger enteignen und gibt die Fläche dann für lau an eine städtische WBG. Wohin das führt, sieht man ja derzeit sehr schön an den unverschämten Mieterhöhungsverlangen der städtischen Gesellschaften.

    Man fragt sich wirklich, was die Grünen in den letzten Jahren in Pankow bewegt haben. Herr n Kirchner haben wir das schwarze Ungehäuer am Garbatyplatz zu verdanken, die unmögliche Verkehrserschließung am Rewe-Markt Wollankstraße, das immer noch unbebaute Grundstück am Anger (Fehlanzeige bei den Grünen).

    Man kann es wenden wie man will, die Bürger sollten sich dem entgegen stellen. Verkehrskonzepte müssen her, na sicher- aber dazu gab es doch schon Untersuchungen, die das Vorhaben stützen. Und zu glauben, wenn das Gelände eine Schlafstadt wird, haben die Bewohner keine Bedürfnisse, ist doch weltfremd. Verkehr entsteht auch damit.
    Kersten

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  5. Kunigunde

    Ich kann mich Kersten Meyer nur anschließen. Jeder Satz trifft den Kern: „Verhindern“ um des Verhinderns- bzw. Grünseinwillens ohne eigene Lösungsansätze. Unpraktikable Polemik, nichts Lösungsorientiertes und schon gar keine pfiffigen, weitergedachten und über den Tellerrand der introvertierten Grünsicht hinausgehenden Ideen mit positiven Gestaltungsansätzen. Wo bleibt denn da eine zukunftsorientierte, tatsächlich groß Gedachte neue Ordnung in diesem zentralen Bereich Pankows?
    Es geht um die Stärkung der wichtigsten Flächen in Pankow im Rahmen einer auch aus historischer Sicht der Stadtentwicklung völlig neuen Schwerpunktsetzung. Hier entsteht das neue Grundgerüst, das tragende Skelett, die Wirbelsäule Pankows. Hier braucht es kein engstirniges veralteten Ansätzen verhaftetes Korsett, sondern vorwärtsgewandtes ideenreiches frisch und freies Gestalten. Gestalten heißt Ordnen – und nicht Verhindern.
    Kunigunde

    P.s. Was das schwarze Ungeheuer betrifft, diesen Riesensarg auf Stützen über dem traurigen Rest des Garbatyplatzes, bleibt zu hoffen, daß die folgenden Generationen diesen die Quartiersmassstäbe zerschlagenden Schadbau schnell wieder beseitigen

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    1. Mareike Müller 007

      Ja, klar. Das lehrt ja schon die Evolution: die Entwicklung ständig neuer, vorwärtsgewandter, ideenreicher und innovativer, frisch und frei gestaltete Wirbelsäulen. Nur so konnte die Menschheit überleben! Frag‘ den Poltergeist.

      Das schwarze Ungetüm fanden ein paar Menschen auch schonmal ideenreich, vorwärtsgewandt, innovativ, eine vom engstirnigen Rosenrabattenkorsett befreite Schwerpunktsetzung in Pankow, deshalb haben sie es dorthin gebaut. Und sicher auch ihren finanziellen Schnitt damit gemacht. Genauso wie es Herr Krieger und seine Jünger mit dem Pankower Tor beabsichtigen. Waidmanns Heil.

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  6. Blümchen

    Wieso soll ich für einen Parkplatz zahlen, wenn ich mein Auto doch bestens auf der Strasse abstellen kann? damit verhindere ich ja keinen Platz für irgendetwas anderes…und das ist jetzt Luxus? Oder sollen die Autofahrer damit zukünftig die großzügigen Gehälter der Bezirkspolitiker (im Verhältnis zu deren Ausbildung und dem outcome) mitfinanzieren? und wieso sitzt eigentlich kein Pankower Grüner im BER Aufsichtsrat? Das ist ja wohl ein viel größeres Problem!

    PS: Den schwarzen Sarg am Garbatyplatz finde ich zwar auch grenzwertig von aussen anzusehen, aber praktisch ist er schon, und von innen ganz nett gestaltet.

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  7. Karl Klammer

    Was soll denn jetzt an folgenden Aussagen nicht stimmen?
    – „… In Berlin gebe es keinen Mangel an Möbelmärkten, sondern an Wohnungen und Grünflächen …“,
    – “ … Die Frage sei nicht, was der Bauherr wolle, sondern was die Stadt brauche …“,
    – „… So sollen die Kieze vom Durchgangsverkehr entlastet, die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern stärker berücksichtigt und der Öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden …“

    Recht haben sie, die Herren Gelbhaar & Kuhn!

    Das ehemalige Bahngelände (und damit ganz Pankow) hat etwas Besseres verdient, als die bestehende Planung (Profitmaximierung + Feigenblättchen). Dass auf dem Gelände keine Schulen mehr gebaut werden sollen, konnte ich dem Text übrigens nicht entnehmen.

    Um Kutte müssen wir und bei alldem keine Sorgen machen, der macht schon seinen Schnitt und wird uns auch in Zukunft nicht auf der Tasche liegen…

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    1. Thomas

      Dass keine Schulen mehr gebaut werden sollen wäre wohl die logische Konsequenz aus der Aussage des grünen Prenzlauer Berg-Abgeordneten Stefan Gelbhaar. Das Areal gehört Krieger und es ist seine Entscheidung und sein Geld, wie er baut. Das versteht sogar der Verhinderer von den Grünen („wir werden sehen, ob aus dem Eigentümer auch ein Investor wird“). Es geht seit Jahren darum, die verschiedenen Interessen auszutarieren. Ohne die Pankower Grünen gäb es dort längst zwei Schulen und 1000 Wohnungen, darunter ein Viertel für einen deutlich subventionierten Mietzins von 5,50 Euro (nicht 6,50, wie es berlinweit bei Neubauvorhaben geregelt ist).

      Es macht immer Freude, wie die Grünen auf Kosten der Allgemeinheit und insbesondere ihrer Lieblingshassgruppen (Autofahrer zum Beispiel) traumtanzen. Das war auch am Montag Abend mit der Forderung, die Berliner Straße im Bereich des S/U-Bahnhofs für Autoverkehr komplett zu sperren, zu entnehmen. Noch mehr Freude macht, dass die Wahlumfragen gerade einen Niedergang der Grünen ausweisen.

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      1. Mareike Müller 007

        Ich halte es für kontraproduktiv, auf einzelnen Parteien rumzutrampeln, wenn es um die Sache geht. Und auch sonst. Was für mich zählt, sind einzig und allein die Argumente und nicht der, der sie bringt.

        Kurt Krieger stellt für den Neubau der 2 Schulen laut Konzept 2 Grundstücke zur Verfügung. Darum herum baut er 1000 Wohnungen. Die Schulen baut die Stadt, das heißt, Herr Krieger läßt sich die Infrastruktur für seine Investition bereitstellen und präsentiert sich dann als großzügiger Bauherr sozialer Wohltaten. Wie weit man bei 1000 Wohnungen und den darin befindlichen Familien mit 2 Schulen kommt, bleibt dahingestellt. Was „Rest – Pankow“ davon hat, auch.

        Die 5,50 Euro sind ein Wert aus der letzten Präsentation im Rahmen der Veranstaltung des Fanclubs von Herrn Krieger. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Investor die gängigen Mietpreissteigerungsmöglichkeiten – auch im sozialen Wohnungsbau – ignoriert. Das Pankower Tor soll wann fertig sein? Ist also derzeit Glaskugelgeschwätz.

        Es gibt ḱein schlüssiges Verkehrskonzept rund um das Pankower Tor. Was das für den Verkehr von Rest-Pankow bedeutet, wenn dort 1000 + x Leute wohnen und 2 Möbelhäuser + Fachmarkt + Mall entstehen, das können sich weniger schlichte Gemüter gnadenlos ausmalen, von der Feinstaubbelastung ganz zu schweigen. Zumal die Brache derzeit als Frischluftschneise dient, also der Belüftung von „Pankow – Rest“.

        Dass der alles regelnde „Markt“ nun dringend weitere Verkaufsflächen benötigt, damit Pankow aus seinem hier so bezeichneten Schlafstadtzustand durch das Krieger – Tor erweckt wird, dieses hirnrissige Argument widerlegt sich durch den Gewerbeflächenleerstand in der Florastraße bzw. der Schließung von Läden in letzter Zeit. Offensichtlich reicht der vorhandene Einzelhandel aus, insbesondere vor dem Hintergrund der Nähe des Prenzlauer Berges und Mitte.

        Der Niedergang der Grünen resultiert vorrangig aus u.a. Beck- und Fücks’scher Kriegstrieberei sowie dem von Özdemir entwickelten „Trump – Syndrom“ ~> ‚wir sind ab jetzt mal FÜR CETA und TTIP; weil Trump dagegen ist‘. Also eher bundespolitisch begründet. Ich glaube, diese Partei hat sich in den letzten 2 Jahren soweit von ihren pazifistischen, verbraucherpolitischen und liberalen Grundwerten entfernt, dass sich sogar deren Mitglieder verwundert die Augen reiben. Kommunalpolitisch haben sie ja seit 09/2016 noch nicht viel angestellt außer Konzepte vorgelegt und diese diskutiert. Mir geht es so, dass ich mit einigen der Ideen und Argumenten mitgehe, mit anderen nicht. Deshalb spielen Parteien derzeit für mich keine Rolle mehr, entscheidend sind die Vorhaben und deren Begründungen.

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  8. Max Müller

    ich versuche gerade an mich zu halten … die Vorredner haben ja schon die richtigen Kommentare über das Absurde gegeben …

    Nur eine Frage: wie soll denn die Entlastung vom Durchgangsverkehr stattfinden?

    Brücke, Tunnel oder Mauer?

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  9. Andre

    Rot-Rot-Grün wird uns schon richten……danke liebe Wähler! upps…ist ja keiner gewesen!

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