Fundstück: Macht Tegel dicht!

Von | 2. Juni 2017

Warum das Offenhalten-Gedöns populistischer Unsinn ist. Ein anhörenswerter Kommentar von rbb-Reporter Boris Hermel.

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Hanno Hall
Hanno Hall

Lebt seit 1997 in Berlin und seit 2010 im Kiez. Verantwortet n-tv.de und die n-tv Apps. Interessiert sich für Baustellen, Flughäfen und Politik. Geht zu Fuß, fährt Rad, BVG und Auto.

21 Kommentare zu “Fundstück: Macht Tegel dicht!

  1. Systembolaget

    Jeder Tag, an dem Tegel offen ist, ist ein guter Tag.

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  2. Kersten Meyer

    Der Kommentar von unserem anonymen FDP-Anhänger Systembolaget ist typisch für die Bequemen und die Rückwärtsgewandten , die es nicht begreifen wollen. Und sich nicht aus der Deckung trauen. Die Schließung von Tegel kommt, da könnt ihr jammern und für die Offenhaltung abstimmen, es sind zum Glück mal andere Parteien an der Macht. Schlimm nur, dass für dieses Thema das Instrument Volksabstimmung für Wahlkampfzwecke der FDP und neuerdings der CDU missbraucht wird und dafür auch noch Steuergeld verbrannt und auf die Bequemen gesetzt wird. Das ist schlau. Die Zukunft sieht jedenfalls anders aus.
    Es wird Zeit, dass sich die vom Lärm und Dreck Betroffenen, die täglich die Kerosintanklastzüge durch die Stadt ertragen müssen, die jederzeit einem Absturz ausgesetzt sind und die sich nach lärmlosen Nachtschlaf sehnen aufstehen und demonstrieren. Es muss diesen Rücksichtslosen und Denkverweigerern entgegen getreten werden.

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    1. Mareike Müller 007

      Na, bisher, so dachte ich, leben wir in einer Demokratie. Da nutzt es halt mal gar nix, Menschen mit anderer Auffassung und einer erfolgreichen Unterschriftensammlung als „Rücksichtslose“ und „Denkverweigerer“ zu diffamieren. Und selbstverständlich steht den Tegelschließern auch das Demonstrationsrecht weit, weit offen. Wenn sie es denn schaffen, ihren Hintern aus der Eigentumswohnung zu bewegen. Und das gleichzeitig & kooperativ mit anderen, die derselben Meinung sind (#findedenfehler) . Darüber hinaus dürfen sie im Rahmen des „steuergeldverschwendenden“ demokratischen Instrumentes einer Volksabstimmung sogar dagegen votieren. Also gegen die Offenhaltung des TXL. Andererseits – je mehr – unsachlicher – Schaum vor dem Mund beobachtbar, desto erfolgreicher scheint es ja zu laufen. Für die Offenhaltung des TXL.

      Ich meine, wir kriegen da demnächst eine Wendwippe hingestellt, bei der bereits jetzt schon prognostiziert wird, dass sie teurer wird als die veranschlagten 15 Milliönchen, wir haben eine BER Baustelle, die pro Tag ich weiß nicht wieviel Kohle verschlingt – und so eine themenbezogene Unterschriftensammlung, die das Quorum einer Volksabstimmung erreicht hat, ist natürlich DAS Symbol für Steuerverschwendung. Alles klar.

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      1. Eysenbeiss

        Was hat das „Nicht fertig werden“ mit dem eigentlichen Thema zu tun ?
        Die Fakten nicht mitbekommen ? Muss wohl – Tegel DARF gar nicht offen gehalten werden, nur leider überhören das Leute, die wohl selbst nicht vom Lärm betroffen sind, nicht gern und genau DESWEGEN nennt man sie „rücksichtslos“, weil sie nun mal nur an sich denken und vor allem, sich selbst gern labern hören, aber taub für FAKTEN und die Bedürfnisse anderer Leute sind.

        Es wird KEINE Volksabstimmung geben, eben WEIL ein Offenhalten nicht möglich ist und wer das immer noch nicht begreift, der sollte seinerseits vielleicht mal einen Realitätscheck durchführen und das pseudo-intellektuelle Geschwafel einfach einstellen.

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    2. Michael

      Genau! Schließlich entsteht der neue Flughafen ja auf einer Brache weitab jeglicher Behausungen, sodass diesmal keine Anwohner gestört oder gefährdet werden.
      Ob es sinnvoll ist Tegel offen halten zu wollen, könnte man diskutieren (z. B. unter dem Gesichtspunkt der schon jetzt als nicht ausreichend prognostizierten Kapazitäten) – aber postfaktischen Populismus finde ich persönlich auch viel besser.

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      1. Eysenbeiss

        Finde den Fehler: Mindestens 600.000 Menschen, die aktuell jeden Tag vom Fluglärm von und nach Tegel beeinflusst werden, inklusive ZAHLREICHER Kliniken, gegenüber nicht einmal 25.000, die im „Einzugsgebiet“ vom BER wohnen UND das teilweise schon wussten, BEVOR sie sich dort ihr Grundstück/Haus gekauft haben.

        Genau DAS ist Demokratie, dass die Interessen der Mehrheit dem der Minderheiten überwiegen, gerade in solchen Fällen und davon abgesehen ist der Lärmschutz rund um den BER erheblich wirkungsvoller, als der rund um Tegel.

        Lässt sich alles problemlos recherchieren, wenn man denn WOLLEN würde.

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  3. Clara Fall

    Warum Tegel bleiben sollte? Weil die Existenz zigtausender Menschen in Reinickendorf direkt oder indirekt vom Flughafen abhängt. Über 12.000 Menschen arbeiten für den Flughafen Tegel, die meisten davon aus Reinickendorf.

    Wo sollen all die Menschen arbeiten, die dann arbeitslos werden? Wer zahlt dann ihre höhere Miete? Weite Anreisewege zu einem Arbeitsplatz auf dem neuen Flughafen wird wohl keine Familie dauerhaft bewältigen können, selbst wenn es dort Arbeitsplätze für alle Entlassenen gäbe.

    Insbesondere für das märkische Viertel wären noch mehr Arbeitslose / Hilfeempfänger eine gesellschaftliche Katastrophe. Da hilft auch kein Anstreichen der Fassade mehr, wenn innen die Depression und Perspektivlosigkeit vorherrscht. Die Geschäfte würden den Kaufkraftverlust einer ohnehin wirtschaftlich schwachen Region deutlich zu spüren bekommen.
    Welche Perspektive gibt es also für diese Menschen außer der Arbeitslosigkeit?
    Schöne tolle neue Eigentumswohnungen und ein Leben ohne Fluglärm sind sicher auch wichtig, keine Frage, aber bei der Abwägung hat „unser täglich Brot“ immer noch die besten Argumente.

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    1. Eysenbeiss

      Auch du hast scheinbar nur das gelesen und verinnerlicht, was du hören und lesen wolltest.

      1. Werden auf dem aktuellen Gelände nicht nur Wohnungen geschaffen, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze, da die nötige Infrastruktur diese nötig macht.
      2. Das Märkische Viertel ist von der Schließung im Prinzip gar nicht betroffen, weil dort kaum Leute leben, die über die Qualifikationen verfügen, um einen Job am Flughafen auszuüben, höchstens noch in der Peripherie, also in Supermärkten,, an Tankstellen oder ähnliches – genau diese Leute werden es sogar am leichtesten haben, nach der Umstrukturierung einen neuen Job zu finden, oder behalten ihren ganz einfach, weil sie auf andere Bereiche verteilt werden.
      3. Die umliegenden Geschäfte haben auch jetzt schon so gut wie NICHTS von Tegel, weil die Masse der Leute von dort aus direkt in andere Bereiche der Stadt fährt und eben KEIN Geld in den entsprechenden Geschäften lässt.
      4. Auch in Bezug auf den Nahverkehr wird es mittelfristig keine Arbeitsplätze kosten, sondern sogar welche schaffen, denn durch die infrastrukturelle Entwicklung werden zusätzliche Linien benötigt und die Wahrscheinlichkeit, dass dadurch eine „neue“ U-Bahnlinie entsteht, die über den Kurt-Schumacher-Damm rüber nach Siemensstadt führt, ist sogar recht hoch, denn es liegen dort schon jetzt zahlreiche Rangiergleise im Boden und selbst die Variante von Hennigsdorf aus nach Spandau zu führen ist relativ wahrscheinlich.
      5. 5.000 Eigentumswohnungen ? Wer hat jemals so etwas behauptet ?
      Doch wohl nur Leute, die nicht richtig zuhören können, oder wollen und selbst wenn ein Teil davon Eigentum werden sollte, was spricht dagegen ?
      Nicht jeder, der sich eine solche Wohnung kauft, ist automatisch ein Bonze oder „reich“, sondern plant unter Umständen einfach nur fürs Alter, aber auch das muss man natürlich begreifen WOLLEN.

      Weniger eindimensionales Denken, mehr Informationen und vor allem, die vorhandene Zeit nutzen um diese Informationen auch zu VERSTEHEN.

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  4. Robert Krösche

    Der Kommentar vom Herrn Meyer trifft es exakt!

    Das Konzept von Tegel – einem innerstädtischen Flughafen- stammt aus einer längst vergangen Zeit. Das laut einer Umfrage 68% der Berliner Tegel offen halten möchten liegt einfach an der Bequemlichkeit der Leute und an der Tatsache, dass die Mehrzahl der Berliner vom Lärm in Tegel gar nichts mitbekommt. Es geht ja auch darum, eine Minderheit der Berliner zu schützen. Dafür ist eine Volksabstimmung das falsche Instrument.

    Man kann auch nicht über etwas abstimmen lassen, wozu es momentan noch keine Alternative gibt. Die negativ Meldungen von BER tun ihr übriges.

    Des Weiteren sind die gesetzlichen Regelungen eindeutig. Tegel muss schließen, wenn der BER eröffnet.

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    1. Mareike Müller 007

      Seltsam finde ich vor allem, dass demokratische Instrumente nur dann als „richtig“ gesehen werden, wenn sie die Meinung derjenigen stützen, die sich eine Definitions- und Deutungshoheit anmaßen, also glauben im Besitze einer „objektiven“ „Wahrheit“ zu sein und dementsprechend vermeinen, entscheiden zu können, was richtig und was falsch ist. Im nächsten Schritt werden abweichende Meinungen der „richtigen“ Meinung als ungleichwertig gesetzt und Vertreter mit diversen abwertenden Begriffen/ Beschimpfungen belegt. Das (langfristige) Problem ist nur, dass weder unliebsame Meinungen noch deren Träger verschwinden. Sie sind im öffentlichen Diskurs nur einfach nicht mehr sichtbar.

      Menschen, die schon lange hier leben haben erfahrungsgemäß kein Problem mit dem Fluglärm, weil sie ihn einfach nicht mehr hören. Da finde ich plärrende Kinder auf dem Spielplatz und laute Handygespräche im Haus gegenüber (deren Bewohner sich dessen nicht einmal bewußt sind, dass sich jedes Wort ganz leicht verstehen läßt und wie gut sich andere Menschen durch raumhohe Fenster beobachten lassen) wesentlich unangenehmer. Plane allerdings keine Demonstration dagegen, dass ich von der Privatsphäre anderer pausenlos belästigt werde.

      Was ich nicht verstehe, ist, dass Menschen sich entscheiden, unter bestimmten herrschenden Rahmenbedingungen eine Wohnung/ ein Haus zu kaufen, um sich danach zu beklagen, dass diese Rahmenbedingungen sind wie sie sind. Scheint ein wenig konstruktives Muster zu sein, ist jedoch im Unfeld von Verkehrslandeplätzen und Flughäfen sehr verbreitet. Da hat der Tag ja auch Struktur.

      Die gesetzlichen Regelungen zur Tegelschließung sind eben nicht so eindeutig, wie hier behauptet wird. Sonst gäb’s ja auch nicht diese Welle und diese Unsachlichkeit auf Seiten der Tegelschließungsbefürworter.

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      1. André

        Zum Thema Unsachlichkeit fasse sich jede/r bitte an die eigene Nase. Zu behaupten, „Menschen, die schon lange hier leben haben erfahrungsgemäß kein Problem mit dem Fluglärm“, lässt sich trotz des verallgemeinernden Tons kaum als Mehrheitsmeinung belegen. Vor 10 Jahren fand ich den Flugverkehr hier akzeptabel. Seither haben sich die Verhältnisse am Himmel über uns deutlich verändert, sowohl in der Dichte als auch in der zeitlichen Ausdehnung, z.B. nachts. Gerade die startenden Maschinen, die aus welchem Grund auch immer wirklich tief und ohne sichtbar zu steigen über Pankow brettern, lassen sich nicht wirklich ausblenden.
        In der Sache pflichte ich Herrn Meyer bei. Überzeugende, der Allgemeinheit dienliche Argumente für die TXL-Offenhaltung habe ich noch nicht vernommen. Bequemlichkeit zählt nicht.
        Seid mal mutig und traut Euch, loszulassen. Man wird auch noch sehr gut von/nach Berlin fliegen können, wenn TXL (irgendwann) zu ist.

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        1. Eysenbeiss

          Ist bei uns hier in Spandau nicht anders, wir haben es eben beim Landen und oft genug klingt es so, als ob eine Maschine jeden Augenblick ins Rathaus krachen könnte.

          Ich bin in Kreuzberg aufgewachsen, erst an Urban und Geneisenaustraße, dann an einer der belebtesten Straßen, der Gitschiner, aber solchen Lärm bin ich, obwohl auch noch die Hochbahn keine 50 Meter vom Fenster vorbeifährt, nicht gewohnt gewesen.

          Übrigens: Eine Volksabstimmung kann und wird es nicht geben, aus den im Video genannten Gründen – würde es diese geben und würde sich wirklich die Mehrheit für die Offenhaltung von Tegel aussprechen, was ich für ausgeschlossen halte, würde nachträglich die Genehmigung für den BER wertlos werden und jeder, der jetzt über die Kosten für den BER rumheult, sollte mal darüber nachdenken, welche Kosten dann für einen Abriss anfallen würden …

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  5. Christian

    Also ich habe mir mal hier die ganzen Kommentare durchgelesen und kann nur eins dazu sagen. Die jenige die sich ein Haus gekauft habe, müssen nicht davon ausgehen, dass sich auch wenn sie in der Nähe vom Flughafen Leben. Der Fluglärm sowie die Wirbelschleppen Schäden in den letzten Jahren mehr als verdreifacht hatt . Und sie auf den Schaden sitzen bleiben, ebenso ist die Gesundheitliche Komponente nicht ausser acht zu lassen. Aber viele die nicht in der Nähe wohnen haben gut reden. Sie sind einfach nur zu bequem ein wenig weiter zu fahren. Das ist meine Meinung.

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  6. Andre

    Was ist gegen Bequemlichkeit einzuwenden? Eins ist aber klar wer in der heutigen Zeit nicht die Meinung der breiten Masse hat, der wird schnell ganz undemokratisch abgestempelt! Das sind Ansätze die tatsächlich aus einer gestrigen Zeit stammen.

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    1. Eysenbeiss

      Nö, das wird von Heulsusen wie dir nur gerne so präsentiert.

      Wo ist das Problem, die demokratischen Verhältnisse einfach mal zu akzeptieren ?
      Die Leute, die für den BER, dessen Planung und alles Drumherum verantwortlich sind und waren, wurden DEMOKRATISCH gewählt, also von einer, wie auch immer gearteten Mehrheit gewählt.

      Ergo verhält sich jeder, der im Nachhinein dagegen wettert, seinerseits undemokratisch, denn es ist ja nicht gerade so, als wenn die Planungen nicht gute 20 Jahre im Voraus bekannt gewesen wären und man sich schon damals hätte engagieren können.

      „Damals“ hatten aber gerade viele „Ossis“ andere Dinge im Kopf, denn deren Konsumgeilheit war noch nicht gestillt und wie viele Leute haben in dem Bereich Grundstücke gekauft, OBWOHL klar gewesen ist, dass der Flughafen gebaut werden würde und wie viele dieser (dummen) Leute regen sich heute darüber auf ?

      Dein und deren Revanchismus ist das, was tatsächlich aus einer anderen Zeit stammt.

      Reply
      1. Andre

        Also doch keine eigene Meinung haben und der Masse nachlaufen….gute Nacht 🙂

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  7. Heiner

    Die Flughafengesellschaft Tegel unterscheidet meines Wissens nicht zwischen Ur-Pankowern und Neu-Zugezogenen, wenn die Flugpläne weiter vollgequetscht und das Nachtflugverbot umgangen wird. Das Grundproblem ist doch, dass der BER nun bereits 5 Jahre überfällig und weiter kein verbindliches Eröffnungsdatum bekannt ist.
    Armes Deutschland, dass man den Mitmenschen immer alles missgönnen und neiden muss. Lieber erträgt man selbst weitere 20 Jahre Fluglärm, als dass der ‚böse Eigentumswohnungsbesitzer gegenüber‘ seine Ruhe genießen kann? Bisher habe ich noch keine sinnvollen Gründe lesen können, weshalb Tegel offen bleiben sollte.
    Ich habe nur Angst, dass in Pankow irgendwann mal so eine Maschine im Tiefflug aufs Dach kracht.

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  8. Lutz

    Ist das nicht traurig? Diese ganze Misere haben wir wieder einmal unseren gewählten Volksvertretern zu verdanken! Wie sagt Herr Buschkowki auf BR 91,4 ? Politik muss verlässlich sein damit die Bürger nicht Politikverdrossen werden.
    Ein paar Sendungen später heißt es wieder von ihm: ich weiß nicht warum die SPD sich ziert wie die Zicke m Strick, Berlin könne auch 2 Flughäfen vertragen. Soviel zur Verlässlichkeit. Am 30.04.2017 gab es in der Berliner Morgenpost einen Faktencheck zum Flughafen Tegel. Sehr interessant. Der eine Absatz beschäftigt sich mit den rechtlichen Angelegenheiten. Vielleicht treiben wir es ja mal so auf die Spitze, dass Berlin eventuell gar keinen Flughafen mehr hat. Dann haben wir alle Ruhe und Gefährdungen gibt es auch keine mehr. Eigentlich wollte ich am 24. September meine Zeit nicht verplempern aber ich habe mir überlegt mein „Stimmrecht“ wahrzunehmen und die Gesellschaft „mitzugestalten“. Da die Politiker alle so nett, kompenet und verlässlich sind, werde ich sie alle wählen. In diesem Zusammenhang kann ich auch gleich dieser demokratischen Volksabstimmung teilnehmen, bei der eine große Anzahl nicht betroffener Berliner darüber entscheiden darf, wie betroffene Berliner weiterhin so leben haben. In diesem Zusammenhang ein besonderes Dankeschön an die Machenschaften von Herrn Csaja und an Sixt. Jeder Tag wo Tegel offen ist, ist ein schlechter Tag.

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    1. Eysenbeiss

      Gefährdungen gibt es dann nicht mehr ? Wann wäre denn die letzte Maschine irgendwo in der Stadt runter gekommen ?

      Deinem letzten Satz stimme ich jedoch komplett zu.

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  9. Maja Wiens

    Bin dieses Mal Spätleser – aber habe trotzdem noch Senf zum Zugeben:

    WOW, da ist schon wieder der Flughafen Tegel der BÖSE (Lärmmacher). Was passiert eigentlich mit der S-Bahn? Da wollen ja auch alle nur aus Bequemlichkeit in Pankow einen Bahnhof und einen Anschluss haben. Könnten doch bis zur Schönhauser laufen, und wir lassen die S-Bahn Pankow umfahren. Dann wäre Ruhe für die Häuser in der Florastraße, die praktisch aus dem Fenster mit einem großen Schritt in die S-Bahn steigen könnten. Und die Straßenbahn, die macht auch ordentlich Lärm. Raus aus Pankow also – dient ja nur der Bequemlichkeit…

    Wenn irgendwann die letzte Brache in Pankow bebaut ist und der Fluglärm vielleicht verschwunden ist, bin ich gespannt, ob die Lebensqualität dann wirklich noch die ist, die die Leute hergelockt hat. Es gibt Menschen, denen ist der Bürgerpark jetzt schon zu vóll :-).

    Vier Erwachsene nebeneinander auf Fahrrädern, die mich heftig klingelnd „bitten“, beiseite zu springen, sind mir jedenfalls unangenehmer als ein Flugzeug über mir.

    Ich bin übrigens seit vielen Jahren nicht von Tegel geflogen und verstehe auch nicht, wieso eigentlich immer vermutet wird, man denke nur an sich selbst. Es gibt Leute, die denken auch an andere Menschen und deren Bedürfnisse.

    @Eysenbeiss – Leute, die demokratisch gewählt wurden, können auch demokratisch wieder abgewählt werden und manchmal machen dann ihre Nachfolger alles rückgängig – und sind genau auch dafür gewählt worden… Man kann dumme Entscheidungen auch revidieren. Sogar Mehrheiten erkennen manchmal, dass sie geirrt haben.

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